Über die Irrtümer unserer Musik

Wozu Musik? Wozu immer und überall Musik? Geben wir uns denn immer wieder dem Genuss von Gemälden hin? Müssen wir immer wieder alten oder neuen Geschmäckern frönen? Warum Musik? Gibt es nicht genügend natürliche Wohlklänge, an denen wir uns erfreuen können, immerzu? Die Städte sind laut und oft sieht man Menschen auf offener Straße mit Kopfhörern, das Tönen zu übertönen mit künstlichen Klängen.

Erfüllen wirklich Engel mit himmlischer Musik die Sphären des Universums? Wozu? Um das Leben mit Leben zu füllen? Wozu? Wenn ja, müssen diese Engel die Musik auf die Erde gebracht haben, Musik, um die Menschen mit Leben zu füllen. Der Atem Gottes gab ihnen das körperliche Leben ein, die Musik das geistige Leben. Was jedoch war zuerst da, die klingende Saite oder der Ton? Ohne Musik erfindet man unmöglich Musikinstrumente.

Viele lieben Musik, viele machen Musik. Wenige können nichts mit ihr anfangen. Wozu Musizieren? Um sich schöpferisch zu betätigen, wie die Himmlischen, wie Gott? Oder einfach nur um es zu tun? Musik ist Zeitgeist. Sie ist unendlich in allem.

Wir hören nichts mehr, weil wir ständig Musik hören. Als bräuchten wir sie, um uns wahrzunehmen. Sie lenkt uns ab und führt uns fort. Wir brauchen sie als Ersatz für das, was wir nicht mehr wahrnehmen. Sie täuscht uns und sie tröstet uns durch ihre Täuschung. Sie verschwendet unserer Zeit und unser Tun. Musik ist ein Irrtum, wir halten sie irrtümlicherweise für Leben. Sie überspielt unsere Langeweile in einer Zeit, in der wir besser in uns hineinhorchen sollten anstatt auf äußerliche Musik. Musik ist ein Aneinanderreihen von Tönen und Noten, was die unterschiedlichen Musikrichtungen zeigen; von Stilen mag ich gar nicht erst sprechen, so vieles ist stillos geworden, Mainstream, Geschäft. Musik macht bequem, wo man Wichtigeres zu tun hätte. Musik ist nichts Ursprüngliches, sondern Träumerei, Tagträumerei, die uns aus dem Leben reißt.

Musik verspricht etwas, dass sie nicht halten kann, sie gaukelt uns etwas vor. Sie ist eine Ersatzbefriedigung und Lebensersatz. Sie wurde an Gottes Stelle gesetzt, uns glücklich zu machen. Und deshalb macht sie unglücklich, sobald wir sie nicht mehr hören. Sie ist ein Ideal, welches wir bewundern, jedoch in uns selber nicht verwirklichen können.

Wir stehen am Meer und bewundern den Sonnenuntergang. Wir stehen vor einem Gemälde einer Galerie und bestaunen die visuelle Kraft des Künstlers, wir genießen die raffinierten lukullischen Zusammensetzungen, wir erfreuen uns schöner, kluger und fantasiereicher Worte der Dichter und wir lauschen der Musik. Ist denn alles nur ein Zeitvertreib, wenn wir malen, dichten, musizieren, essen und uns bewegen? Wir bringen etwas zum Ausdruck, unser Inneres, in dem, was wir tun. Wir drücken es aus und bringen es somit zum Vorschein. Manchen hilft es, anstatt stillzusitzen in Trauer, dieser Trauer Leben zu geben, indem sie sie ausdrücken, ihr einer Form geben. Vielleicht hilft es uns, die Welt nicht zu hassen mit ihren Unwägbarkeiten und Zerstörungen, ihrem Bösen, dass wir in die Welt setzten nach unserem Fall.

Aber auch Freude bringen wir hervor in dem, was wir Kunst nennen. Wäre es unerträglich, still sie zu genießen in Dankbarkeit? Wir müssen sie mitteilen, durch Worte, durch in Musik oder Dichtung gekleidete Worte, durch Bilder, Abbilder, Abbildungen der Wirklichkeit. Und so, wie wir etwas zum Ausdruck bringen können und wahrscheinlich müssen, können wir auch beeindruckt werden, bis hin zu Manipulationen. Können wir dies unterscheiden? Musik ist ein Reiz, förderlich oder destruktiv.

Vom Ursprung der Musik

Wer hört nicht gerne Musik?
Musik bestimmt unser Leben zu einem sehr großen Teil. In den Kaufhäusern werden wir eingelullt mit angenehmer Musik, um uns zu entspannen und damit unsere Kaufbereitschaft zu erhöhen. Auf Feiern und Partys wird Musik als Stimmungsmacher gespielt. Viele hören unterwegs, sogar beim Sport, ständig Musik, um etwas Angenehmes im Ohr zu haben und sich abzulenken. Musik ist zum klassischen Event in seinen unterschiedlichsten Facetten und Stilen geworden. Musik dient der Motivation und manchen über Casting-Veranstaltungen als Leitlinie oder Wunschtraum für das spätere Leben. Musik lenkt uns permanent ab von unserem inneren Erleben. Das, was wir eigentlich hören können und sollten, nämlich unsere innere Stimme, wird immerzu übertönt. Alles dreht sich um etwas, dass uns vom Wesentlichen abbringt, vom wahren Sinn des Lebens, vom Inneren zum Äußeren, vom Göttlichen zu Scheinwelten.

Der wahre Sinn des Lebens ist das liebevolle, helfende Miteinander und unsere wachsende Erkenntnis, Rückbesinnung und Rückkehr zu unserem Schöpfer, der uns das Leben schenkte. Was wir in dieser Hinsicht hier auf Erden nicht entwickeln, werden wir im wirklichen Leben, im Jenseits schmerzlich vermissen und dennoch entwickeln müssen. Noch wird uns dafür alle Hilfe zuteil, auch von “Außen”.

Auf allen Casting-Shows weltweit sieht man den roten Fünfstern. Welche zentrale Institution oder Macht steht dahinter? Wer lässt sich auf diese Art über alle Maßen Feiern und zieht die Aufmerksamkeit von Milliarden Menschen auf sich? Viele berühmte Musiker und Bands haben sich mit magischen, esoterischen und satanischen Symbolen geschmückt. Warum? Und nicht selten wurden “Rückwärtsinformationen” in Musikstücken entdeckt zu manipulativen Zwecken.

Der einstmalige Chormeister der himmlischen Chöre, mit seiner bezaubernden Stimme, revoltierte irgendwann gegen den Schöpfer und wurde schließlich auf die Erde geworfen.

Die Schlange auf die Erde geworfen

Die Schlange (Quelle: Google Maps)

Hier entfesselte er ein unbeschreibliches Wüten gegen die Kinder Gottes, das heutzutage seinen Höhepunkt zu erreichen scheint; es wird alles immer schriller, bunter, bombastischer und in Wirklichkeit unmusikalischer. Wie viele Millionen Opfer trägt er auf seinem Schuldenkonto. Himmlische Musik braucht so etwas nicht. Überlege dir gut, wofür du deine Zeit opferst. Ein Opfer ist immer das Weggeben von etwas sehr Wertvollem, vielleicht das Wertvollste. Das Wertvollste hier auf der Erde ist deine Zeit, denn diese hast du zur Verfügung bekommen, um dich zu entwickeln als liebendes Wesen. Also, lass dich nicht berauben und kümmere dich um dein Leben.

Und wenn du Trost suchst, dann höre keine Musik – du weißt nicht, von wem sie kommt. Bete zu Gott. Und wenn ER dich nicht hört, dann höre oder spiele Musik. Wenn dies auch nicht hilft, dann wisse, dass sich alles von alleine regelt.