Suggestion und genetischer Code

Was haben Suggestion und genetischer Code gemeinsam?

– Die Sprache!

Der damals weltberühmte Psychotherapeut Émile Coué aus Nancy (Frankreich) erforschte und entwickelte die seinerzeit schon vorhandenen ersten Ansätze der »Selbstbemeisterung durch Autosuggestion« weiter, und integrierte sie mit Riesenerfolg in seine tägliche Praxis. Die Wirksamkeit seiner Erkenntnisse und Methoden demonstrierte er z.T. erfolgreich öffentlich.

Coué entdeckte und formulierte grundlegende, wesentliche psychologische Gesetze, die sich in der Praxis immer wieder und unfehlbar bewahrheiteten:

  • Das »Gesetz der das Gegenteil bewirkenden Anstrengung.«
  • »Je mehr man sich anstrengt, etwas zu erreichen, umso sicherer erreicht man gerade das Gegenteil.«
  • »Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns, sondern die Vorstellungskraft.«
  • »Im Widerstreit zwischen Wille und Vorstellungskraft siegt letztere ausnahmslos.«
  • »Im Konflikt zwischen Wille und Vorstellungskraft beträgt die Vorstellungskraft so viel wie das Quadrat der Willenskraft.«
  • »Sind Wille und Vorstellungskraft gleichgerichtet, so addieren sie sich nicht, vielmehr ist die Endkraft das Ergebnis einer Multiplikation beider Energien.«
  • »Jeder Gedanke hat das Bestreben sich zu verwirklichen.«
  • »Die Vorstellungskraft ist lenkbar.«

Und ergänzend: »Wenn man sich nämlich anstrengt, dann verwirklicht man das Leben nicht, sondern man verwirkt es.« (Franz-Josef Neffe)

Es ist also immens wichtig, das Denken, den Willen und die Vorstellungskraft zu bündeln und auf ein Ziel zu lenken!
Den Wahrheitsgehalt obiger Aussagen kann jeder an seinen eigenen vergangenen Erfahrungen bemessen. Aber erst die von Coué gründlich erarbeitete Systematik dieses Themas zeigt uns den gewaltigen Nutzen ihrer Anwendung. Und sie hat weitreichende Folgen, wenn wir folgende Aussage Coué’s mit einbeziehen

»Wenn ich Sie in dem Irrtum verharren lasse, dass ich es bin, der sie gesund macht, dann mindere ich Ihre Persönlichkeit.«
Was für ein verantwortungsvoller Gedanke, der so vielen fehlt!

Coué brauchte keine Trance, um Erfolge zu erzielen; er wusste aus Erfahrung, dass es ausreicht dem Unterbewusstsein entscheidende Impulse zu geben. Wichtig war es dabei, das Bewusstsein – welches argumentierend, fragend und zweifelnd immer recht haben will – als »Wächter« des Unbewussten auszuschalten, um die Suggestion schnellstens wirksam werden zu lassen.
Dabei verwendete er z.B. folgende Technik; Hatte ein Klient z.B. Kopfschmerzen, dann musste dieser die Augen schließen und im schnellstmöglichen Tempo sagen: Die Kopfschmerzen gehen weg, weg, weg, weg, weg…. Dies minutenlang, so dass dem Geist gar nicht erst die Möglichkeit gegeben wurde, über den Inhalt dieser Aussage – oder sagen wir besser Befehl – Betrachtungen anzustellen, ihn zu hinterfragen oder anzuzweifeln. Auf diese Art erreichte die »Formel« unzensiert das Unbewusste und entfaltete ihre Wirkung. Diesen Vorgang erleben wir ähnlich – allerdings meistens unbewusst – tagtäglich. Wie viele von uns suggerieren sich selber fast täglich schimpfenderweise Negatives.

Eine weitere Methode wäre die visuelle Zielvorstellung des gewünschten (Gesundheits-) Zustandes mit geschlossenen Augen beim entspannten Sitzen oder Liegen mit Zuhilfenahme entsprechender positiver, lebensbejahender und »schwerpunktmäßiger« Suggestionen. Denn durch Imagination erreichen wir nachweislich Gehirnbereiche (Bewusstseinsebenen), welche sich normalerweise einer willentlichen Beeinflussung entziehen.
Erwähnt sei hier auch die von Coué entwickelte Universalformel:

»Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.«

Diese zeigt bei gewohnheitsmäßiger und motivierter Anwendung überraschende Ergebnisse (wenn die innere Vorstellung nicht entgegen gerichtet ist!).
Um das unbestimmte „Es“ zu vermeiden, lässt sich auch die Formel „alles wird jeden Tag besser“ oder „alles entwickelt sich zu meinem Besten “verwenden.
Man mag sich kaum vorzustellen, dass auf diese Art und Weise Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Grüner Star, Schmerzen jeglicher Art, Lähmungen, Schwerhörigkeit, Stottern, Warzen, Allergien und vieles mehr – auch bisher erfolglos therapierte und sogenannte unheilbare Krankheiten – beseitigt oder zumindest erst einmal gelindert wurden.

Bisher ging man davon aus, dass die Wirksamkeit für derartige Erfolge lediglich in der gekonnten Einflussnahme auf das Unbewusste zu suchen seien. Aber es gibt neue Erkenntnisse.
Auf der Suche nach dem Schlüssel für den genetischen Code des Menschen, ließen russische Wissenschaftler nicht die Möglichkeit außer Acht, die Syntax der DNS auch von Linguisten untersuchen zu lassen. Und diese wurden fündig.
Sie stellten nämlich fest, dass die Syntax für den menschlichen genetischen Code genau die gleiche ist, wie für die menschliche Sprache. Das heißt, unsere Sprache ist genauso aufgebaut wie die Basenpaare unserer DNS. Die Entwicklung unserer Sprache (jede auf der Welt) ist also ganz sicher auf die DNS zurückzuführen.

Man forschte weiter und fand in Experimenten heraus, dass unsere Gene tatsächlich unsere Sprache verstehen und sich durch diese beeinflussen lassen! Das heißt aber nichts anderes, dass wir mit ihnen kommunizieren können! Das mag als Teilerklärung für erfolgreiche Suggestivbehandlungen und Wunderheilungen dienen, und wird uns für die Zukunft sicherlich weitere phantastische Möglichkeiten offenbaren.

Denn die Russen bauen bereits Geräte, mit welchen sich durch sprachmodulierte Licht- (Laser) und Radiowellenübertragung genetische Defekte beseitigen lassen; in Experimenten bereits erprobt! Man vergleiche dazu die bisher unter riesigem Aufwand stattfindenden vergeblichen und teils grotesken Versuche, durch mechanische Eingriffe in die DNS ähnliche Ergebnisse zu erzielen.
Für diese Art der Kommunikation (die weit über unsere bisherige Vorstellung von Räumlichkeit hinausgeht) und Informationsspeicherung der DNS sind – nebenbei bemerkt – genau die 90 % unserer DNS zuständig, die westliche Forscher bisher als »Datenmüll« bezeichneten und deshalb aus ihrer Forschung ausschlossen.
(Möglicherweise gibt es hier einen Zusammenhang zu den ungenutzten Gehirn-Arealen, deren Funktionen bislang nicht geklärt sind. Der Prozentsatz liegt ebenfalls bei ca. 90%.)

Wer heute schon Nutzen aus diesen Erkenntnissen ziehen möchte, um sich selber zu heilen und seine inneren sowie äußeren Zustand zu verbessern, praktiziere einfach das, was schon die alten Ägypter und Naturvölker zu Heilungszwecken taten – Selbst-Suggestion. Diese muss allerdings – wird sie nicht in Trance durchgeführt – von der positiven Vorstellung des erreichten Zieles begleitet sein. Erinnern wir uns nur an die von Coué herausgefundenen Gesetze der Wechselwirkung zwischen Willenskraft und Vorstellung.

Jeder kann – in einem gewissen Rahmen – sein eigener Arzt sein.

Quellen:
»Die Selbstbemeisterung durch bewusste Autosuggestion« von Emile Coue
»Vernetzte Intelligenz« von Fosar/Bludorf

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