Unsterblichkeit – ein unerfüllbarer Traum?


Der Tod ist eine ins Unterbewusstsein versenkte, tief verwurzelte Überzeugung, die zu gegebener Zeit die programmierte Selbstzerstörung auslöst.

Wer kennt nicht die Fälle, als gerade in Rente gegangene Menschen kurz danach starben, weil für sie das Leben keinen Wert mehr hatte und für sie plötzlich »alles vorbei« war. In diesem Moment trafen sie eine, innere, unbewusste Entscheidung; der Tod war die Lösung. Das gleiche beobachten wir manchmal nach dem Ableben eines Lebenspartners. Es ist die gleiche Funktion unseres Unterbewusstseins, die uns nach abendlicher bewusster Vorgabe morgens zu einer ganz bestimmten Uhrzeit wach werden lässt - ohne Wecker!
Das Leben ist für viele Menschen ein unbewusstes Warten, ein entgegen schreiten, auf den unvermeidlichen Tod, denn der Tod ist im Unbewussten die Erlösung aus einem verdrießlichen und ausweglosen Leben - deshalb rauchen und trinken sie, sind gleichgültig...

Wir haben uns so sehr an den Zeitpfeil gewöhnt, dass wir meinen, es gäbe nichts anderes außer Anfang und unvermeidliches Ende. Doch die Zeit ist eine Illusion, sie ist nur ein Produkt unserer Wahrnehmung. Sie ist nicht absolut, sondern relativ. Dazu ein kurzes Beispiel: Gib einem Hypnotisierten eine Aufgabe, für deren Lösung er zehn Minuten Zeit hat. Stelle ihm zur Kontrolle ein Metronom hin, welches in jeder Sekunde einen Schlag ertönen lässt, und teilte ihm nun mit, dass zwischen jedem Schlag eine ganze Minute vergeht, (was ja gar nicht stimmt...) und er wird die gestellte Aufgabe in der ihm vorgegebenen Zeit absolvieren, nämlich in zehn Sekunden, allerdings in dem Glauben, es wären 10 Minuten vergangen! Die Zeit ist also nur ein Konstrukt für unseren vorwärts denkenden Verstand.

Du kannst Deine Willenskraft, Dein Selbstbewusstsein und Deine körperlichen wie geistigen Fähigkeiten erheblich stärken, indem Du regelmäßig Übungen machst. Zum Beispiel Yoga, Tai-Chi, Kung-Fu, Tanz oder anderes. Finde heraus, was für Dich am besten ist, wo Du Dich hingezogen fühlst. DAS System schlechthin gibt es nicht! Mit dem Hinweis auf Kung-Fu ist speziell das Buch von Michael Minick gemeint. Er beschreibt darin ein Tausend von Jahren altes Heilsystem »gymnastischer« Übungen das dem Tai-Chi ähnlich ist, und welches sehr empfehlenswert ist. Vermutlich ist das heutige Tai-Chi aus diesem System weiterentwickelt worden.
Jedes der oben genannten Systeme stärkt den Kreislauf, stimuliert die Meridiane und verjüngt den Körper durch die Regulierung der endokrinen Drüsen, die mit unseren Chakras verflochten sind, und durch Regulierung unseres Hormonhaushaltes für unsere Stimmung und Vitalität sorgen. Es werden Blockaden beseitigt, und die Lebensenergie kann wieder frei fließen. Wenn alle körperlichen wie geistigen Vorgänge optimal funktionieren, kann der Körper nicht altern.

»Der Körper entscheidet sich niemals dafür, alt oder schwach zu sein. Er wird dies nicht durch die Einwirkung der DNS, sondern dadurch, dass das Bewusstsein den Mut verliert, sich selbst mit der manchmal mühsamen Formbildung zu belasten.«
Chris Griscom - »Die Fünf Tibeter«

»Die Zelle ist unsterblich. Es ist bloß die Flüssigkeit, in der sie schwimmt, die degeneriert. Wenn man diese Flüssigkeit in Abständen erneuert und den Zellen die nötige Nahrung gibt, so wird der Puls des Lebens nach allem, was uns bisher bekannt ist, ewig schlagen.«
Dr. Alex Carrel, Nobelpreisträger für Medizin, 1873—1944

Die universelle Lebensenergie, die alles nährt und erhält, ist die unvergängliche Ur-Kraft, die aus sich selber schöpft. Bringen wir diese Kraft in uns wieder frei zum Fließen, ist auch unser Körper unvergänglich. Bekannt geworden ist dieses »Phänomen« im Westen vor allem durch tibetische Übungen, welche Teil des uralten Verjüngungssystems Tantra-Kaya-Kalpa sind, und die in Deutschland als »Die Fünf Tibeter« bekannt wurden, jedoch auch in weiteren Schriften beschrieben werden. Voraussetzung ist hierbei ein verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit unserer Ernährung, unserer sexuellen Energie und unseren Gedanken. Wer diese beherrscht, bewusst und zielgerichtet einsetzt, dem verleiht sie wachsende körperliche und geistige Kraft. Das ist das geheime Wissen der Magier. Das ist das Elixier des ewigen Lebens, der sagenhafte Jungbrunnen, der von so vielen gesucht und nie gefunden wurde. Dies ist jenes Geheimnis, um welches sich so viele Märchen und Sagen ranken. Dabei trägt jeder den Jungbrunnen in sich.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Der Mensch besitzt (Reparatur-) Gene, die das Enzym Telomerase produzieren. Dieses Enzym ermöglicht eine zeitlich unbegrenzte Zellteilung, was für die Zelle theoretisch Unsterblichkeit bedeuten würde.
(In Laborversuchen zeigte jede Zelle, die man mit diesem Enzym »geimpft« hatte, diese Eigenschaft der endlosen Zellerneuerung.)
Ab dem Einsetzen der Pubertät wird dieses Gen jedoch blockiert, und unseren Zellen steht dadurch nur noch eine begrenzte Anzahl von Zellteilungen zur Verfügung. Sie degenerieren, sterben ab, und wachsen nicht mehr in ausreichender Menge nach - wir altern. Bei jeder Zellteilung werden zwei bestimmte DNS-Abschnitte, Telomere genannt, die am Ende jeden Chromosoms als »Schutzkappen« sitzen, kürzer. Bei Erreichen des Minimums hört die Zelle auf sich zu teilen. Genau dieser Effekt wird durch das (Unsterblichkeits-) Enzym Telomerase verhindert.

Durch die oben erwähnten Übungen reguliert sich nun der gesamte Hormonhaushalt und funktioniert wieder bestmöglich und effizient. Dies hat unter anderem zur Folge, dass offenbar die Produktion des »Unsterblichkeits-Enzyms« wieder angekurbelt wird, wodurch die Zellen sich wieder uneingeschränkt teilen und entwickeln können, somit ihre ursprünglich-jugendliche Vitalität behalten bzw. zurückgewinnen. Dies wird für jeden Praktizierenden durch wachsende physische und mentale Kraft, sowie durch jugendliche Frische erfahrbar.
In ganz bestimmten Zellen ist dieses Enzym jedoch immer in ausreichender Konzentration vorhanden, und zwar in den menschlichen Keimzellen. Und das scheint der nächste wichtige Punkt zu sein. Hier zeigt sich, dass die yogische und tantrische Wissenschaft der heutigen abermals um Tausende Jahre voraus ist. Sie hat vor Urzeiten Techniken entwickelt, die uns zeigen, wie wir diese Eigenschaft der Keimzellen, oder vielmehr die des in diesen enthaltenden Enzyms, nutzen können, um den gesamten Körper zu regenerieren, zu revitalisieren und dauerhaft zu erhalten! - Durch die Umwandlung unserer Sexualenergie. Umwandlung bedeutet hier Erhöhung und Vergeistigung, nicht Unterdrückung und Verleugnung! Alle Wissenden nutzen die Sexualkraft, bauen sie dafür mit dafür entwickelten Techniken auf, aber ersticken und zerstören sie nicht!

Wer von uns heutigen Menschen möchte jedoch auf die Sinnenfreuden der Sexualität verzichten? Wer nicht den schwierigen transzendenten Weg des Verzichts gehen möchte, findet möglicherweise im Tantra eine Lösung. Tantra ermöglicht einen verantwortungsbewussten, transzendenten Umgang mit unserer sexuellen Energie. Im tantrischen Sex verbrauchen wir keine Sexualenergie, sondern bauen sie auf, um sie anschließend nutzbringend zu »verwerten«.
Wer mit Yoga und Tantra noch keine Berührungen hatte, dem seien die Bücher »Die Fünf Tibeter« von Peter Kelder und »Juwel im Lotus« von Sunyata Saraswati & Bodhi Avinasha empfohlen. Beide Bücher beschreiben unterschiedliche Methoden der sexuellen Transformation. Ersteres den enthaltsamen und letzteres den tantrischen Weg.
Das Prinzip der Verjüngung beschränkt sich wahrscheinlich nicht nur auf die Funktionsweise von Telomerase, und es ist fraglich, ob wir die Komplexität dieser Vorgänge in ihrer Gesamtheit jemals erfassen werden. Die Meister allerdings scher(t)en sich weniger um Bestätigungen durch die Wissenschaft; ihnen genügt die Erfahrung.

»Für die hohe Aufgabe der Geschlechtskraft ein Beispiel aus dem Pflanzenreich: »Wenn aus der schlichten Heckenrose die Gartenrose in ihrer Schönheit sich entwickeln soll, so geschieht das dadurch, dass immer mehr Staubgefäße, die männlichen Samenelemente der Blume, in Blütenblätter umgewandelt werden, der Samen somit statt zur Befruchtung zur Entwicklung und Veredlung der Pflanze verwendet wird. Genauso ist es beim Menschen: Das nicht zur Zeugung verwandte Samenmaterial wird umgewandelt, veredelt, und dient, als Hormon in die Körpersäfte aufgenommen, zur vollkommenen Entfaltung der Persönlichkeit. Durch die Sexualhormone wird das Nervensystem tonisiert (verstärkt) und immer von Neuem geladen, ähnlich wie durch Zufuhr von elektrolytischer Flüssigkeit ein verbrauchtes Element wieder aufgefrischt wird. Schlafende Nervenzentren und Ganglienzellen werden dadurch wachgerufen; die feineren Sinne, die wir sonst nur bei genialen Menschen finden, bilden sich aus, und es kommt zur Vollentwicklung der Fähigkeiten des Menschen.«
H. K. Iranschähr, Weiser und Buchautor aus Persien, 1884-1962

Wer kennt nicht die edlen Zuchtpferde, die starken Zuchtbullen, die unbesiegbaren Kampfhähne? Sie haben alle eins gemeinsam - sie werden isoliert gehalten, so dass sie sich nicht paaren können. Daraus schöpfen sie ihre unbändige Kraft und überwältigende Schönheit.

Die Erhöhung der Sexualenergie ist aber noch weitaus mehr, als das bloße Umwandeln der Samenflüssigkeit auf körperlicher Ebene. Sie ist das, was wir das Aufsteigen der Kundalini nennen. Die Erweckung dieser mystischen Schlangenkraft, das göttliche Feuer im Wurzel-Chakra, war seit jeher das erhabenste Ziel aller spirituellen Bewegungen und Praktiken.
Diese Transzendenz geschieht auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene und bewirkt, bei entsprechender Konsequenz, einen Quantensprung in der Evolution des Menschen. Die Geschlechtskraft birgt ein gigantisches Energiereservoir, in welchem göttliche Urkräfte ruhen. Vergeistigen wir diese Energien buchstäblich, indem wir unsere Sexualkraft bis zu unserem Gehirn aufsteigen lassen, werden wir zu dem, was wir in unserem Inneren schon immer waren – Götter! Was das heißt, kennen wir von allgegenwärtigen »Phänomenen«, lebendigen Mythen uralter Völker, geheimnisvollen Fähigkeiten alter und neuer (Yoga-) Meister, Magiern, Wunderheilern, Hexern etc. Das Aufsteigen der Kundalini bewirkt das Schließen des ursprünglich vorhandenen, jedoch bei den meisten Menschen nicht mehr voll funktionierenden Energiekreislaufes, sowie das vollständige Erwachen der Epiphyse (Zirbeldrüse), das den Indern, Tibetern, westlichen Magiern, Alchimisten und Schamanen seit jeher bekannt ist. Dann erst ist der Mensch wiederhergestellt, und ein Ebenbild Gottes - kraftvoll, selbstbestimmt und kompetent.
Wer Selbstsüchtiges damit bezweckt, wird in seiner Entwicklung zurückfallen. Die Sucher aber, die reinen Herzens sind, werden sich zum vollendeten Menschen emporheben.

Die Praxis der Fünf Tibeter und anderer Systeme gibt uns einen inspirativen und verheißungsvollen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet und möglich ist. Der ganze Körper erholt sich vollständig, wird jugendlicher, blühender und lebenskräftiger, das Arbeiten ermüdet nicht mehr, man schläft weniger und wacht früher putzmunter und ausgeschlafen auf, die Haare wachsen wieder und kriegen Farbe, der Kontakt zu unserem Hohen Selbst verbessert sich, und man kriegt auf vor dem Schlaf gestellte Fragen klare Antworten (z. B. in Bildern), die Intuition und Kreativität entfalten sich, das ganze Leben wird lichter und strahlender, die Atmung normalisiert sich auf ein ruhiges und tiefes Maß, das »dritte Auge« fängt an sich zu öffnen, und man sieht tatsächlich durch die materielle Fassade der Dinge hindurch, was immer man sich darunter vorzustellen vermag.
Dies dergestalt, dass man bei geschlossenen Augen die Dinge zu sehen bekommt, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet – unabhängig davon, wo und wann sie sich befinden! Dieses Sehen ist nicht weniger klar, als das übliche, und ist »nichts weiter« als die Reaktivierung der (meist verkümmerten) Zirbeldrüse – das sogenannte Meisterorgan. Dies ist aber nur der Beginn der Entwicklung von Fähigkeiten, die für die meisten Menschen (noch) unfassbar und märchenhaft sind. Hier sei auf die esoterische, mystische und religiöse Literatur, und die der alten Märchen verwiesen.
Bringen wir dieses rudimentäre Organ, diesen tausendblättrigen Lotus, zur vollen Blüte, kennt unsere Wahrnehmung keine Grenzen mehr - die Schranken von Raum und Zeit werden durchbrochen. Und man...

»... spürt, wie sich seine Energieebene mit fantastischer Geschwindigkeit hebt.« (Chris Griscom)

Was die Ernährung anbelangt, so wird jeder Praktizierende instinktiv zu möglichst naturbelassener Nahrung greifen, mäßig essen und jede Art von Drogen vermeiden. Drogen aller Art, sind immer nur ein Ersatz für fehlende echte, rationale Werte im Leben.
Deine Nahrung, die Du zu Dir nimmst, lässt der Geist des Lebens aus sich selbst gedeihen und vermehren. Iss deshalb alles mit dem prägenden Gedanken an Kraft, Wachstum und Gesundheit. Zum Trinken bevorzuge reines, klares (Quell-) Wasser.
Es gibt heute immer noch Menschen, die Tiere lieben - und essen. Ab einer bestimmten Entwicklungsstufe wirst Du von alleine aufhören Fleisch zu essen. Wir brauchen kein Fleisch, um körperlich (und wirtschaftlich) gesund und leistungsfähig zu sein. Vielleicht sollte jeder, der meint es zu brauchen, einmal selber schlachten..., und findet so vielleicht...

»... zu einer Ernährung der Heilung, bis hin zur idealen und natürlichen Nahrung des Menschen, die ausschließlich aus Obst und Grünblattgemüse besteht...«

»Je freier Sie von jeglicher Art von Abfällen und Giften werden, desto mehr werden Sie die größte aller Wahrheiten wahrnehmen, fühlen und glauben: Dass die paradiesische Ernährung nicht nur genügt, sondern Sie höher und höher bringt, in eine körperliche und geistige Verfassung, wie Sie sie niemals zuvor erfahren haben.«
Prof. Arnold Ehret in »Die schleimfreie Heilkost«

Einige Yogaübungen, in denen es durch gewisse Stellungen in ganz bestimmten Körperteilen zum Blutstau kommt, bewirken die Produktion von Hormonen, welche Krebszellen zerstören bzw. diese gesund werden lassen können. Denselben Effekt haben wir wenn wir uns, zum Beispiel bei den Übungen, nackt und frei bewegen. Was für eine schöne Art der Gesunderhaltung. Und vergessen wir bei der Gelegenheit nicht das Sonnenlicht, das unser Körper dadurch besser aufnehmen kann. Es ist nicht nur Licht und Wärme, sondern im Wesentlichen Nahrung. Außerdem...

»...ist die Sonnenstrahlung nur aus einem Grund in den letzten Jahren 10 mal so stark geworden: Zum Leidwesen der Mächtigen und Manipulatoren (Werbung/Fernsehen/Karrieredenker/Materialisten etc.) löscht sie unnatürliche und negative (zivilisationsbedingte) Programme im Menschen.« (Horst Weyrich)

Jetzt wissen wir, warum wir uns nach einem kurzen Sonnenbad immer körperlich gereinigt und geistig geklärt fühlen.

In unserer heutigen Welt ist dieses Ziel nicht leicht zu erreichen, zu sehr sind wir im Materiellen, Weltlichen verfangen - aber was ist schon leicht.

»Der Held aller Helden ist der Selbstüberwinder, der Beherrscher und Umwandler seiner tierischen Natur.«
H. K. Iranschähr