Grüße aus dem Tal des Todes

 

Dies ist mein Gruß aus dem Tal des Todes an euch, denn vielleicht ist es noch nicht zu spät!

Ihr könnt euch auf der Erde vergnügen, wie ihr wollt, ihr könnt 'feiern', ihr könnt betrügen, andere übervorteilen, euch noch mit dem letzten Taschenspielertrick gut fühlen, gehässig sein und denken, niemand würde es bemerken. Am ENDE aber werdet ihr euch zu verantworten haben. Alle Schuld und alle Schulden. Niemand wird da sein, kein Elternteil, niemand von den Geschwistern, kein Freund, kein Bekannter, der für euch spricht, der für euch bürgt, eure Schuld auf sich nehmen würde. - Jeder muss seine Schuld bezahlen, und niemand kann die Schuld des anderen auf sich nehmen, denn Schuld bleibt Schuld. Das ist das Gewissen, das rein werden muss im Lichte der Wahrheit.

Dies hören wir alle, bevor wir erneut unsere Prüfungen zu bestehen haben, als Menschen, als kosmische Wesen, die ihren Integrationsprozess zu durchlaufen haben, als Gnade vor der Vernichtung nach ihrem Fall. Sie fielen durch Ich-Sucht, durch das, was hierzuerden als "Individualismus" gefeiert wird. Ich; die größte Todsünde. Die Großen lebten und leben für das WIR. Aber das Ich will sich "verwirklichen", immer mehr Ich werden, ein immer größeres Ich , ein immer stolzeres Ich. Aber GOTT-Erkenntnis ist ein NICHTS-Werden.

Größer können wir nur werden in der Aufgabe des Ich; Aufgehen im GROßEN und GANZEN. Alles, was wir hier in Selbstsucht tun, ist nutzlos! Einzig das Resultat unserer Rechtschaffenheit und unseres Bemühens um Liebesfähigkeit werden wir mitnehmen und an ihr gemessen werden. Alles andere ist wertlos. Jede Ich-Größe an Kunst, Kreativität, Schaffenskraft, Gelingen und Errungenschaft schrumpft auf Bedeutungslosigkeit vor dem Jüngsten Gericht. Mit nichts unserer irdischen Taten können wir für 'später' Punkte sammeln, außer mit Rechtschaffenheit, geboren aus gewachsener Liebe und Weisheit.

Oder kann die vollzogene selbstlose Hilfe an einem Nächsten den bewussten Betrug aufrechnen, gar neutralisieren? Können das schlechte Gewissen und die ehrliche Reue die Folgen (Karma) von Fehlhandlungen ausgleichen, mildern? Wer kann Schuld von uns nehmen, so dass wir von der unerbittlichen Konsequenz (Karma) verschont bleiben?
Wir sind ALLE Sünder, wer aber mit voller Absicht sündigt, trägt auch volle Schuld. Wer mit voller Absicht die Scheibe einwirft, darf sich nicht beschweren, wenn die fliegenden Splitter sich in sein eigenes Fleisch bohren.

Noch pfeifen wir frohen Mutes und frohlocken über Unbedeutsamkeiten. Diesen kurzen Momenten folgt eine Ewigkeit an schmerzlicher Reue, die ungehört bleiben wird.

Tue was du willst und denke, du hast es irgendwie hinbekommen, verschont zu bleiben; du irrst dich für alle Zeiten.

Iss dich noch einmal satt, mache es dir gemütlich, tue oder kaufe, was dir wichtig scheint, hab Spaß; all dies wird vollends vorbei und restlos bedeutungslos sein, damit du gereinigt werdest von deiner Schuld. Und niemand weiß, wie lange die Bitternis dauern wird. Ein straf-freies Leben gibt es nicht.

Oder betrinke dich; vielleicht kommst du danach nie wieder zurück, kannst niemandem mehr etwas sagen, etwas zeigen, ihn umarmen, Abschied nehmen - nie wieder. Tue es heute noch, für den Augenblick; er kommt nie wieder und ist für die Hinterbliebenen eine kurze Erinnerung. - Ein rasch verblassendes Nichts im kosmischen Werden.

Bald überschreitest du die Grenze, der Zug rollt an, und es gibt keine Bremse, niemand hört dich mehr. Aber du siehst und hörst sie, wie sie um dich kämpfen und weinen; und der Zug rollt unaufhaltsam. Alles ist verloren, alles, was du jemals besaßest, tatest, wolltest, sahst und hörtest. Es war nur ein Spiel, eine Schule, und eigentlich musstest du nur lächeln und leben, freundlich sein, wohlwollend, nachsichtig, geduldig. Der Rest gelänge von selbst. Jedoch nicht mehr, wenn 'ich will'.

Diese Abwesenheit von Vertrauen, von Liebe, Freude, Leichtigkeit führt weg vom tragenden, spielerischen Lebensfluss. Manches muss man neu beginnen, was man noch zu lernen hatte.

Also, mach dein Testament, regele deine Angelegenheiten, und schaffe Ordnung, einmal.
Das nächste Mal kannst du es besser machen. Vielleicht. Oder möchtest du es jetzt noch tun? Dann tue es!

Tue, was du willst, aber halte dich an die Gebote der Liebe. Beende jede Lüge in deinem Leben und handle zum Wohlgefallen und zur Freude aller! Das einzige was zählt, was von Wert bleibt, ist der Dienst am Nächsten in Liebe. Für dich kannst du nichts behalten, außer für die kurze Zeit, in der du auf Erden verweilst. Und wofür hattest du all das? Liebe ist das einzige, was ewig dauert.

Es gibt eine Zeit, da kannst Du nichts mehr gutmachen. Keine Unfreundlichkeit, keine Gehässigkeit, keine Intrige kannst Du mehr korrigieren, und Du wirst sie mitnehmen über den Tod hinaus, den Du so weit von Dir wähnst. Du hast es nicht getan, das Freundliche, das Barmherzige, das Herzliche. Bist nur nachgelaufen deinen 'Bedürfnissen', deinen Neigungen, deinen Trieben; ohne heres Ziel, ohne höheren Sinn, stumpf, dumpf, als ob das Leben ewig währte und Du irgendwas für die Ewigkeit festlegen oder bestimmten könntest. Jedoch nichts wirst Du mitnehmen von hier! Außer Eeinen Gefühlen und Erinnerungen.

Schlage Dir weiterhin den Bauch voll, veranstalte Partys, sei "gut drauf", plane Dein Studium nach Verdienstmöglichkeiten, und nutze jede Reflexion als spiegelnde Bestätigung Deiner glorreichen und unwiderstehlichen Erscheinung. Deine Überlegenheit macht andere Menschen glücklich. Und deshalb ist dein Tun darauf ausgerichtet, andere Menschen glücklich zu machen, mit dem, was sie selber nicht haben. Dies ist das, was Dich antreibt.

Weißt Du, wann die Welt untergeht? Weißt Du, wie oft sie bereits unterging? Zu oft! Und sie wird wieder untergehen! Vielleicht bald, vielleicht in 10 Jahren, vielleicht morgen? Hast Du dann noch einmal ein freundliches Wort gesprochen, warst nachsichtig, demütig, aufmerksam, freundlich?

Die Erde und ihre Zivilisationen sind in der Geschichte mehrfach zerstört worden. War es der Zorn der Götter über unser schrecklich materialistisches, gottloses Leben? Die Zustände sind weltweit extrem chaotisch geworden. Jedes Chaos findet sein Ende in Ruhe - nach seiner Zerstörung. Und so müssen wir uns auch nicht wundern, wenn uns die Apokalypse abermals heimsucht. Dies wird immer wieder passieren, bis die Menschen aufwachen und Menschen werden nach dem Ebenbilde Gottes; menschlich.

Nichts von unserem Tun wird die Zeiten überdauern. Nur das, was die Natur hervorbringt ist beständig. Und so beginnt der Mensch stets von vorne in seinem Menschwerden, bis er Demut und Respekt vor dem gottgegebenen Leben gelernt hat. Jedoch wie gottgegeben ist unser Leben wirklich? Inwieweit sind wir die Krone der Schöpfung? Keine Naturgewalt nimmt Rücksicht auf den Einzelnen oder auf die Masse. Brechen sie los, begraben sie alles und jeden unter sich. Wie hält es Gott dann mit seinen Ebenbildern? Die Natur Gottes steht über dem Menschen! Der Mensch hat sich seine Krone selber aufgesetzt. Die Natur wird sie ihm wieder herunterreißen. Kommen die Naturgewalten, spielt es absolut keine Rolle mehr, wer von den Opfern gottesfürchtig war. Die Menschheit ist ein Organismus, ähnlich einem Ameisenhaufen. Kommt in diesem Organismus etwas aus der Ordnung, gibt es Korrekturen seitens der Natur an diesem Organismus. Nirgendwo kann Chaos überdauern. Das ERgebnis bleibt immer Chaso, bis das Chaos seine Energie verbraucht hat. Dann kommt ordnende Ruhe.

Lebe jeden Tag, als wäre es der letzte. Und diesen Satz müssen wir vervollständigen; lebe jeden Tag Deinen Mitmenschen gegenüber so, als wäre es der letzte. Wem hast Du Dein letztes Lächeln geschenkt, Deine Hilfe angeboten, warst geduldig, verständnisvoll oder gar fröhlich?

Wir leben, als würden wir unsere Belanglosigkeiten ewig tun können. Mit wie viel Unnützem verplempern wir unsere kurze Lebenszeit. Der verwirrende, sich in allem widersprechende Informationsmüll tut sein Übriges. Wir haben keine Kultur mehr. Selbst unsere Wissenschaft ist verkommen zu Handlangern der Geld-Wirtschaft.

Beten und bitten nützt nichts. Haben wir den freien Willen, alles zu tun, zu haben und zu sein, was wir je möchten? Sind wir geschaffen nach dem Ebenbilde Gottes, als Schöpfer unserer eigenen kleinen Welt? Oder Fristen wir unser Dasein innerhalb einer festgelegten Rolle, in der wir zwar gewisse (Entscheidungs-) Möglichkeiten haben, ein bisschen freien Willen sozusagen, jedoch darüber hinaus nie etwas bewegen werden können? Lebe dein Schicksal, aber möglichst gut, denn der Tag des jüngsten Gerichts wird kommen. Und dann stehen wir vor dem Allerbarmer. Also seid freundlich und barmherzig.

Wenn wir jedoch alle Freiheiten haben, wie verwirklichen wir unsere Vorstellungen dann? Durch Vorstellung und Wille? Immer unter der Prämisse von Rechtschaffenheit? Handeln, um andere glücklich zu machen, um die Welt und die Menschheit mitzugestalten in ihrem unaufhörlichen Wachstum und Fortschritt?

Die Bibel ist ein literarischer Müllhaufen. Was an Wahrheit finden wir dort wieder? Was an Weisheit, die wir im alltäglichen Leben erkennen, erfahren können - die alltagstauglich ist? Wo sind die leuchtenden Beispiele, die überragenden Menschenführer unserer Gegenwart, die sich für das Wohl der Menschheit aufopfern? Welche geistigen Gesetze aus der Schrift haben der Menschheit eine sichere Richtschnur gegeben für ihre 'menschliche' Entwicklung, mit nachweisbaren Resultaten? Zur Freude und zum Wohle aller. Extremisten gab und gibt es in allen Religionen. Und alle haben der unüberwindbaren Kraft ihres Gottes nicht vertraut. - Sie 'mussten' Krieg führen. Es war eben "ihr" Gott, aber nicht GOTT, der in seiner Allmacht und Allweisheit alles nach 'seinem' Plan zu richten vermag. Gottgewissheit führt zu festem Glauben, aber nicht zu Streit und Krieg. Unerschütterliches Vertrauen führt zu Frieden und Toleranz. Überlegenheit kommt aus der Ruhe. Gott sind die Lebenden lieber, weil sie sich noch bekehren können. Hat man sie getötet, die "Ungläubigen", ist es zu spät, und es war Mord an Gottes Geschöpfen.

Wer ist "unser" Gott? Allein dieser Besitzanspruch zeugt von einem Mangel an Lebens- und Weltkenntniss. Entweder gibt es viele Götter, oder eben nur den einen, der alles hervorgebracht hat. "Auserwählte" würden immer fehlgeleitet, und wurden es stets, von ihrem Wahn der Anmaßung. Wer von "unserem" Gott spricht, offenbart doch die Annahme weiterer Gottheiten.

Ein glückliches Leben ohne Gott ist nicht möglich. Wer dies nicht annehmen will, wird es erkennen in der Ungewissheit am Abend seiner Tage. Die gesamte Menschheit ist aufgeteilt in Konfessionen. Und der "Rest" hat recht?