Gesundheit – Ein natürlicher Weg

 

Die Menschen sind hin und her gerissen von unüberschaubaren und widersprüchlichen Theorien unserer Gelehrten.
Die einen empfehlen viel Wasser zu trinken, die anderen so wenig wie möglich; für die einen ist Milch eines der gesündesten Nahrungsmittel, für andere etwas Ekelhaftes, das nur degenerierte Hunde zu sich nehmen; die einen empfehlen Höchstdosierungen an Vitaminen, die anderen halten Spuren davon als ausreichend, die einen wenden Hypnose erfolgreich an, die anderen halten sie für eine verhängnisvolle Schwächung des Willens usw., usf. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.

Die Wahrheit aber ist immer einfach und ursprünglich sein, denn, außer dem Menschen, ist jedes Lebewesen in der Lage, sich selber zu helfen; ohne Chemie, Labors, Pillen, Apparaturen, Operationen, Brillen, Psychiater...

Die Natur, das Leben, ist von Anfang an vollkommen. Dieses Leben trotzt allen Widrigkeiten, es ist immer wieder dort gefunden worden, wo man es nicht für möglich gehalten hat. Das Leben schöpft aus seiner eigenen Vielfalt, Vollkommenheit und Vitalität. Das Leben entsteht aus der Vollkommenheit selbst, zu welcher alles, was es je hervorbringt, unwiderstehlich hinstrebt. Deshalb ist nichts so perfekt aufeinander abgestimmt wie die Natur, deren integrierter Bestandteil der Mensch ist, sein sollte. Dieses Leben hat ihn hervorgebracht. Was wollen wir da verbessern?

Die Gelehrten wissen oft nicht, was jedes Tier weiß. Geht es diesem schlecht, verweigert es die Nahrung, zieht sich zurück und nimmt sich Ruhe. Spürt ein Hund Mangel, frisst er den Kalk von rostigen Gestellen, oder Gras. Eine Milch gebende Kuh braucht Minerale und Salze und holt sich diese. Eine Blume braucht Licht und dreht ihre Blüte in Richtung der Sonne. Sie wissen was richtig und gut ist, denn es sind keine mechanischen Vorgänge. Es ist der gesunde natürliche Instinkt, Lebensmechanismus, den viele Menschen verloren haben und als stumpfsinnigen, pawlowschen Automatismus belächeln. Instinkt jedoch ist Wissen. Sie, die Tiere, wissen es und haben nicht studiert. Wir aber wissen so viel, und werden krank, unglücklich und verrückt. Tiere brauchen niemanden der ihnen sagt, was ihnen fehlt und was sie tun müssen. Wir aber fragen jeden anderen, nur nicht uns selbst, unser Selbst.

Wir machen unser Wohlsein von anderen abhängig, und erkennen dabei nicht, dass wir diesen Anderen damit entscheidende Macht über uns geben. Wir übergeben unsere Verantwortung, und später die Schuld, an andere. Aber was wissen andere tatsächlich über uns?

10 Menschen gehen zum Arzt wegen Kopfschmerzen. Ist die Ursache für die Kopfschmerzen bei allen gleich? Jeder hat seine Probleme, und diese kennt auch jeder am besten. Bei kritischer und ehrlicher Selbstprüfung. Was behindert mich? Was stört mich? Was nagt an mir? Was habe ich getan, dessen Konsequenzen ich auf mich gezogen habe, vielleicht fürchte? Wo ist die Harmonie gestört? Was hält mich davon ab, wach im Jetzt zu leben? Warum schweife ich immerzu in die Vergangenheit und Zukunft ab? Alles hat seine Zeit; die Dinge von gestern kann ich nicht mehr ändern, die Dinge von Morgen kann ich heute nicht tun. Nur heute und jetzt kann ich mein Bestes tun. Wogegen baust du Widerstand auf? Jeder Widerstand blockiert deine Lebensenergie und deine Möglichkeiten. Womit terrorisiert dich dein inneres Geschimpfe? Warum hast du Schuldgefühle? Wovor hast du Angst?

Die meisten Ärzte wissen nichts von unseren Familienkonflikten, Beziehungsproblemen oder sonstigen Bedrängnissen und Befindlichkeiten. Sie fragen nicht einmal danach, und doch müsste jeder Arzt auch Psychologe sein. So wie die alten Schamanen, die den <em>Geist</em> der Krankheit »austrieben«, und nicht einfach nur das äußere Erscheinungsbild derselben wegschnitten.

Wir haben eine Kultur von unglaublicher Verschwendung entwickelt, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Was brauchen wir jedoch tatsächlich? Schauen wir in die Supermärkte, sind die Regale überfüllt von unnützen Dingen. Dafür arbeiten wir täglich viele Stunden. Die meisten Sachen dort haben mit gesunder Ernährung nichts mehr zu tun. Bestenfalls noch mit Essen und Trinken, Sattmachen und „Genuss“. Wir brauchen solch eine Wirtschaft nicht - sie braucht uns. Was wir brauchen, ist Nahrung, Obdach, Kleidung, Energie und eine gesunde Symbiose aus Kultur und Bildung. Alles andere führt ins Debakel.
Die Natur hat alles für uns; vor allem Getreide, Salz und Wasser, sowie Obst, Gemüse, Wurzeln, Kräuter... Leider können auch diese Lebensmittel unseren Bedarf an Vitalstoffen nicht mehr decken, weil durch großflächige Monokultur die Böden seit Jahrzehnten ausgelaugt sind. Dem kann nur entgegengewirkt werden durch eine Umkehr zur natürlichen artenreichen Permakultur. Hoffnungsvolle Ansätze dazu gibt es bereits in Russland, Deutschland und anderorts, wo verantwortungsbewusste Bauern sich zusammenschließen. Wir können die Natur nicht verbessern. Wo das hinführt haben wir bereits vor Augen. Sie kann es jedoch wieder mit uns tun.

Dank dieser heutigen Umstände sind wir gezwungen, Vitalstoffe auf Basis von Nahrungsergänzungsmitteln zu uns zu nehmen - wenn wir gesund und vital bleiben oder werden wollen. Welche Bedeutung dies für uns hat, zeigt das folgende Zitat aus einer auszugsweisen Übersetzung von Dr. Joel D. Wallach’s Buch »Dead Doctors Don-t Lie« aus dem Jahre 1993.

Diese überzeugende Studie lässt aufhorchen, und sollte uns ein wenig wach rütteln. Da erzählt ein ehemaliger Veterinär-Mediziner wie bereits seit vielen Jahrzehnten der wohlsorgende Bauer sein Vieh vor Krankheiten bewahrt bzw. dieses heilt, denn es ist ja seine Lebensgrundlage. Nahezu Binsenweisheiten, die erst jetzt bis zur Human-Medizin vorzudringen scheinen. Nur als Beispiel - Calcium-Mangel, Ursache für viele bekannte Gebrechen, die später irreversible Schäden hinterlassen können, durch Krankheiten oder schließlich Operationen, was jedoch nicht nötig wäre, einfach nur durch die Einnahme von mehr Calcium, durch gezielte Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel.

Nachfolgend ein paar erstaunliche Zitate, die im ersten Moment auf Unverständnis stoßen mögen. Sie zeigen jedoch, wohin uns die Geschichte geführt hat. Nämlich dahin, dass die Menschen bis heute immer mehr den Glauben und das Vertrauen (nicht aber die Fähigkeit) an die eigene innere Heilkraft und das Wissen darüber verloren haben, was zu immer mehr Abhängigkeit von Arzneimitteln und anderen äußeren sowie kostspieligen Behandlungsmethoden geführt hat. Doch wie viele Menschen sterben trotz, oder wegen, unserer heutigen Symptome bekämpfenden Medizin, die völlig an den Ursachen vorbeigeht.

»Es ist unmöglich, das Unheil zu berechnen, das Hippokrates angerichtet hat, indem er zuerst die Natur mit seinem Namen versah und sie dann auf kranke Menschen losließ.« (Dr. Benjamin Rush)

»Ich gebe hiermit meine gewissenhafte Ansicht kund, die sich auf langjährige Beobachtung und Überlegung gründet: wenn es keinen einzigen Arzt, Chirurgen, Apotheker, Geburtshelfer, Chemiker, Drogisten und keine Arznei auf der ganzen Erde gäbe, würde es weniger Krankheit und weniger Sterblichkeit geben.« (Dr. James Johnson)

»Die Wirkungen der Medizin auf den menschlichen Organismus sind im höchsten Grade unsicher; ausgenommen, dass die Medizin tatsächlich schon mehr Menschenleben zerstört hat als Krieg, Pestilenz und Hungersnot zusammengenommen.« (Dr. Mason Good)

»Die Widersprüche der medizinischen Lehren in Einklang zu bringen, ist in der Tat eine ebenso undurchführbare Aufgabe, wie die flüchtigen Dünste um uns her in eine gewisse Ordnung bringen oder die feststehenden und abstoßenden Gegensätze der Natur versöhnen zu wollen.« (Dr. Chapman)

(Alle obigen Zitate aus »Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift« von Mary Baker Eddy)

»Die Apotheke ist das Symbol oder das Barometer der Unwissenheit eines Volkes, das nichts weiß von Mea Culpa« (Georges Ohsawa in "ZEN, Makrobiotik)

Für sein Bemühen, den Menschen wieder zu seinen ursprünglichen, eigenen geistigen Kräften zurückzuführen, wurde Sokrates der Schierlingsbecher gereicht. Er beschrieb die innere wissende Stimme des Menschen, die man als Gewissen, Instinkt, oder als Inspiration durch das Hohe Selbst bezeichnen könnte, als (neuen) Gott - das war Gotteslästerung. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen; die Medizin hat heute ihre Berechtigung und Großartiges geleistet. Konnte und musste dies aber auch nur deshalb, weil die Menschen von ihren eigenen Fähigkeiten keinen Gebrauch mehr machten. Nichtsdestoweniger ist es wichtig, dass wir uns wieder auf unsere natürlichen, wirksamen Anlagen zurückbesinnen. Das Leben will, dass wir gesund sind. Unser ursprünglicher Zustand ist Vollkommenheit. Alles andere ist Illusion und Irreführung. Dies gilt es wiederzuerkennen.

Der menschliche Körper besitzt ungeahnte Selbstheilungsmechanismen, selbst auf genetischer Ebene, und ist in der Lage, mit seinem genialen alchemistischen Stoffwechsel Vitamine u.a. Vitalstoffe herzustellen. Wir sind unabhängig von »nachteiligen Erbanlagen«, »schlechtem Milieu« und »unglücklichen Umständen«. Wir haben sehr viel selbst in der Hand, durch unsere Einstellung zu den Dingen des Lebens. Wir müssen wieder souverän werden, eigenständig und selbstbewusst. Woran natürlich niemand interessiert ist, der an uns Geld verdienen und uns zu diesem Zweck abhängig machen will.
Dann wird uns unsere innere Stimme zur Eigenverantwortung zurückführen, zu »alternativen«, natürlichen Methoden, Disharmonien zu beseitigen. Denn »Krankheit ist nur ein Gespenst, gewoben aus Furcht, das, wenn die Furcht weicht, mit ihr entflieht.« (Dr. Masaharu Taniguchi) Diese Furcht gilt es zu vertreiben, denn was sind all die schönen Dinge dieser Welt wert, wenn du sie nicht in Kraft und Wohlergehen genießen kannst?

Was kann man tun?

  • Weniger essen! Wir essen zu viel, aus Gewohnheit, und als Ersatzbefriedigung für sehr Vieles. Eine Mahlzeit am Tag hält uns gesund und fit! Alles andere ist Unbeherrschtheit, Gier, Frust, Ersatz, Angst, Gleichgültigkeit
  • Fasten ist Nahrung für den Körper! Der Körper erhält sich selbst aus Atmen, Denken, Fühlen und „Träumen“ mit einer positiven Absichtshaltung, Sonnenlicht, Wasser, Bewegung, Aktivität, Freude, schönen Düften (Aromen) und gar vom Kuss des/der Geliebten - „Luft und Liebe“
  • So wenig wie möglich Gekochtes, soviel wie möglich Naturbelassenes
  • Iss weniger, kaufe weniger, koche weniger, - werde freier!
  • Nichts macht dich krank, außer du selber! Deine Art, wie du über dich und die Welt denkst. Deine Welt ist nur ein Spiegel deiner inneren Welt, deiner inneren Haltung. Das ist etwas sehr Grundlegendes.
  • Atme ruhig und tief. Über deinen Atem kannst du dich selbst wahrnehmen und entdecken, Stimmungen aufspüren und neutralisieren. Bewusst Atmen ist Selbsterkenntnis und Selbstkorrektur. Wir atmen alle zu flach, zu wenig, und verlieren darüber die (mentale) Selbst-Kontrolle
  • DIE WELT LIEBT DICH! UND HAT ALLES FÜR DICH!