Eine neue Geschichte

Wer suchet, der findet

 

Liebe Leser,
ich gehöre keiner Konfession und keiner Partei an, wähle keine etablierten Parteien, bin also eigentlich eher unpolitisch, stelle mir jedoch Fragen zu manchen Dingen. Vor allem seit dem 11.09.2001, an welchem Tage mir schlagartig klar wurde, in was für einem erschreckendem Ausmaß ein perfides, verlogenes und tödliches Spiel mit uns getrieben wird.
Die guten alten Zeiten waren mit einem Schlag Vergangenheit, das war klar, und aus der Ungewissheit und Unruhe heraus, was nun passieren würde mit der Menschheit, ließ ich mir viel zu viel Zeit und in dieser ein gutes Lebensgefühl stehlen, um Antworten zu finden. Wo sind wir nur hingeraten?! Elternlos sind wir, weil wir Gott-Vater, Gott-Mutter vergessen haben in unserer christlich regierten Gesellschaft.

Man sucht viele Jahre lang, Stück für Stück das Puzzle ergänzend, vervollständigend, in all den Fragen nach dem Warum, nach dem Woher und Wohin. Und wir werden immer Antworten finden, wenn wir hartnäckig bleiben.
Warum seit Jahrtausenden all die Kriege, bis heute, woher diese offenkundigen menschenfeindlichen Bestrebungen, warum diese Zerstörung, Entartung unserer Kultur, Behinderung des Fortschritts, Vergiftung unseres Planeten, ..., wohin soll das alles führen...?

Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Religionen mehr und mehr verdrängt werden. Aber haben sie an Wahrheitsgehalt verloren? Liegt es im Interesse gewisser Kreise, dass wir uns mehr mit allem anderen als mit religiösen Dingen, mit unserer göttlichen Herkunft beschäftigen?
In unserem Kulturkreis ist das Christentum, vertreten bzw. organisiert durch die Rom-Kirche, seit über 2000 Jahren prägender Teil der Welt-Geschichte, Ursache für gesellschaftliche Umwälzungen und Vorgänge, die schlichtweg als globaler Holocaust bezeichnet werden können, ja müssen. Und hier werden wir auch entscheidende Antworten finden.

Sind die Dinge in der Welt so wie sie sind in Ordnung? Nein, sind sie nicht. Und nicht nur das, sie sind gefährlich, bedrohlich für uns alle. Dies herauszustellen ist mein Anliegen. Die Ursachen sind sehr vielgestaltig und nicht immer so offensichtlich, wie sie scheinen. Und es ist schon tendenziell gefährlich, überhaupt darauf hinzuweisen. Selbst im "freiesten demokratischen Rechtsstaat, den es jemals auf deutschem Boden gab".


Meinungsäußerung mit Strafrechtsfolgen

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. - Abraham Lincoln
Es war schon immer gefährlich, seine Meinung zu äußern, die anderen nicht passt. Und wenn diese Menschen, denen manche Meinungen nicht passen, die Macht haben, diese Meinungen strafrechtlich zu verfolgen, zu unterdrücken, widerspricht dies elementaren, festgeschriebenen Menschenrechten sowie dem Grundgesetz eklatant; die Demokratie wird zur Farce.
Ich habe grundsätzlich das Recht meine Meinung zu äußern, auch wenn sie falsch sein mag!
Welche Meinung kann so schwer wiegen dass sie zu bestrafen ist?

Manche Leser haben sicherlich das Geschehen um Bischoff Richard Williamson noch vor Augen. Dieser äußerte in einem Fernseh-Interview:

Ich glaube, dass die historischen Beweise gewaltig dagegen sprechen, dass sechs Millionen Juden vorsätzlich in Gaskammern vergast wurden als vorsätzliche Strategie Adolf Hitlers. (...) Ich glaube, es gab keine Gaskammern.

Williamson sagt zweimal "ich glaube". Er hat damit nicht geleugnet, nicht bestritten, nicht bagatellisiert. Er glaubt(e) lediglich, dass die historischen Beweise anders ausgelegt werden könnten und äußerte dies öffentlich. Williamson wurde wegen Volksverhetzung angeklagt und von der Kirche exkommuniziert. Nach welch geltendem Recht darf der eigene Glaube und die öffentliche Äußerung der eigenen persönlichen Sicht derart verfolgt werden? Wir befinden uns mitten im Gesinnungs-Terror. Es ist strafbar, historische Beweise zu untersuchen und zu interpretieren; man könnte ja zu anderen als den gesetzlich vorgeschriebenen, Ergebnissen kommen. Und dass kann nicht sein, weil es nicht sein darf. Weil man jeden noch so geringen aufkommenden Zweifel durch kleinste Abweichungen von der "offiziellen Darstellung" vermeiden möchte, und dabei geht es nicht einmal um die Sache an sich, denn Judenverfolgungen gab es definitiv, sondern um mögliche Abweichungen in Einzelheiten, die sich potenzieren könnten zur massiven, erklärbaren Gegendarstellung, die zu einer neuen Wahrheit werden könnte. Denn ein bisschen Revision geht eben nicht! Und eine gesetzlich festgeschriebene 'Offenkundigkeit' soll nicht durch eine andere Wahrheit, eine andere Sicht der Dinge, ersetzt werden können.

Der weltweit bekannte Ernst Zündel wurde "wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Hier muss man sich ernsthaft fragen, ob, selbst wenn wirklich der "Tatbestand" einer verwerflichen Meinung, ein "Gedankenverbrechen", vorlag, eine solche Strafe tatsächlich angemessen ist. 5 Jahre Haft wegen Publikation eigener Meinungen, nicht wegen eines Verbrechens, bei welchem durch Vorsätzlichkeit Menschen körperlich und seelisch zu Schaden gekommen wären. "Eine Zensur findet nicht statt", so steht es im Grundgesetz. Das ist schlicht und ergreifend politische Justiz, innerhalb unserer "freiheitlich-demokratischen Grundordnung".

Revisionismus ist nicht "Rechts", sondern wissenschaftlich, und eben dies ist das Problem des Revisionismus und seiner Justizgegner.  Wikipedia:

Der Begriff Revisionismus (lat. revidere „wieder hinsehen“) bezeichnet Versuche, eine als allgemein anerkannt geltende historische, politische oder wissenschaftliche Erkenntnis und Position nochmals zu überprüfen, in Frage zu stellen, neu zu bewerten oder umzudeuten. Der Begriff wird sowohl von den Befürwortern als auch von den Gegnern solcher Revisionen verwendet.

Aber genau das, das-nochmals-überprüfen, wird den Revisionisten bei Strafandrohung verboten. Argumente, Beweise, Darlegungen dieser auch, oder gerade, vor Gericht zur Verteidigung sind verboten, weil es wiederum "Volksverhetzung" mit strafrechtlichen Folgen wäre. Wie absurd ist das denn?!

Es gibt tatsächlich viele unbeantwortete Fragen, vielleicht gar Ungereimtheiten, aber diese hier zu formulieren, wiederzugeben, wäre vermutlich selbst schon "Volksverhetzung", "Störung des inneren Friedens". Wahrscheinlich ist schon selbst ein "vielleicht", nicht "vielleicht nicht" sondern "vielleicht anders", ein unverzeihlicher, strafrechtlicher Frevel, der mit unnachgiebiger Härte verfolgt werden muss. (Deutsche) Geschichte jedoch lässt sich nicht aufarbeiten, wenn dogmatisiert und verboten wird in Bezug auf Inhalt und Art und Weise der Informationsbeschaffung.

Das Ausmaß an Aufgeklärtheit hat derart zugenommen, dass das System sich nicht einmal mehr großartige Mühe gibt zu verschleiern, wie offenkundig widersprüchlich und verlogen hier vorgegangen wird. Sie können es auch gar nicht mehr verschleiern, weil 'zu viele' aufwachen. Dies ist auch in den Gerichtsverhandlungen der letzten Jahre gegen "Volksverhetzer" offenkundiger geworden; das System handelt zunehmend resolut und radikal ungesetzlich, und ist immer mehr gezwungen, die demokratische Maske fallen zu lassen. Als letztes Beispiel möchte ich hierfür kurz die Internetseite politaia.org anführen.
Viele Tausende informierten sich dort und bekamen Informationen und ein (politisches) Weltbild präsentiert, dass völlig konträr zu dem zentral gesteuerten und weltweit verteilten Mainstream-Einheitsbrei-Gefasel der Massenmedien stand. Auf einer der Seiten von politaia.org wurde ein YouTube-Video verlinkt, in dem auf sachlicher, kompetenter Basis angezweifelt wurde, ob gewisse Fotos von (angeblichen) KFZ-Häftlingen als solche klassifiziert, bezeichnet werden sollten, weil hinreichende Indizien einfach dagegen sprechen.

Der Urheber des Videos ist bekannt ("conrebbi"), ist bis heute jedoch nicht belangt worden, was angesichts des fundierten Inhaltes eventuell auch Probleme bereiten könnte, vor allem, wenn die Angelegenheit öffentlich würde; allerdings sind auch andere (Revisionisten) schon "belangt" worden, trotz (wegen!) fundierter, sachlicher Beweisführung, fernab jeglichen Antisemitismus.

Jedoch zurück zum Eigentlichen. Der Betreiber der Website politaia.org, Hermann Breit, sah sich gezwungen, die Website zu schließen, weil ihm wegen der Verlinkung des Videos ein Prozess wegen Volksverhetzung gemacht werden sollte. Somit ist offenkundig, dass hier der Link zu dem Video lediglich ein Vorwand war, um Druck auf den Betreiber auszuüben, dessen Internetseiten dem System ein kräftiger Dorn im Auge waren. Was, bitte schön, hat das mit Rede- und Pressefreiheit zu tun? Was hat das mit Rechtsprechung und einer gewissen Gleichstellung zu tun? Wer schenkt einem solchen Vorgehen noch Glauben? Es ist frappierend, mit welch einer Dreistigkeit solche Dinge durchgezogen werden, ohne dass sich nennenswerter öffentlicher Widerstand regt. Die Öffentlichkeit müsste längst massiv aufbegehren gegen solche Absurditäten, gegen solch offenkundige Gesetzlosigkeit. Glaubt hier noch irgendein Leser, dass es in dem Prozess eine sachliche und differenzierte Auseinandersetzung mit den Inhalten des Videos gehen wird? Mitnichten! Die Webseite musste weg, also fand man einen Grund. Es wäre vorlaut zu sagen, Herr Breit hätte klein beigegeben, denn wer setzt schon sein Leben, auf's Spiel für seine Meinungsfreiheit, vor allem wenn da noch die eigene Familie dranhängt? Familie, Beruf, Freunde, in anderen Ländern gar das nackte Leben!
Im Übrigen ist die Website wieder online, was wohl den vielen Spenden zu verdanken ist, mit denen der Rechtsstreit bezahlt werden konnte.

Es ist befremdend, mit was für einer Borniertheit und Penetranz geschichtskritische Publizisten als rechtsextrem verleumdet werden. Dieses Muster wird aber durchbrochen, weil das Bewusstsein der Menschen sich insgesamt anfängt zu heben. Jahrzehnte konnte man uns Lügen auftischen. Lügen, die uns beherrscht haben. Diese Lügen werden nicht länger herrschen können und deshalb mit Totalität und Zwang ersetzt werden, es sei denn, es kommt zu einem umwälzenden Umsturz, und zwar weltweit. Die Anzeichen dafür stehen sehr gut.

 

Mit 130 durch die freiheitlich-demokratische Bußgängerzone

Der Paragraf 130 StGB fand Aufnahme in das Strafgesetz, um vorgeblich die "Verherrlichung des NS-Regimes" zu verfolgen. Eine Verherrlichung fände auch ich unangemessen und geschmacklos. Revisionisten jedoch verherrlichen nicht. Sie forschen akribisch und klären sachlich auf, und wenn sie ihre Ergebnisse publizieren, mündlich, schriftlich, digital, dann wird dieses Gesetz auf sie angewendet. Somit wird von vornherein die Äußerung einer ganz bestimmten, unerwünschten, Gegenmeinung in Deutschland unter Strafe gestellt. In der Formulierung des §130 StGB findet sich zwar der Bezug zur NS-Vergangenheit, jedoch wurde der Paragraph so ausgeweitet und teils allgemein geschrieben, dass man zu Recht von einem "Maulkorbparagraphen" sprechen kann. Es wird immer Auslegungssache der Gerichte bleiben, "anstößige", unerwünschte Meinungsäußerungen unter dieses Recht zu stellen. Das ist Willkür. Selbst einer differenzierten (nicht grundsätzlichen!) Holocaust-Gegenmeinung könnte man strafrechtlich begegnen, da mittels des Paragrafen 130 StGB unterstellt werden kann, 'Offenkundigkeiten' absichtlich als Meinung bagatellisieren zu wollen. Das ist befremdlich und diktatorisch.
Was verboten wurde, fand jedoch noch immer seinen Weg weiterzuleben. Näheres dazu im Beitrag Verbreitung durch Unterdrückung, in dem es um gewisse Gesetzmäßigkeiten in Bezug auf Wahrheit geht.

Ein Stützpfeiler für diesen Paragraphen ist sicherlich die determinierte "Offenkundigkeit des Holocaust". Was aber bedeutet "offenkundig"? Synonyme: Augenscheinlich, deutlich erkennbar, unübersehbar. Etwas aus der Geschichte übertragenes, abgeleitetes, kann aber nicht offenkundig sein, weil es ein Vorgang des Denkens und Interpretierens von nicht selbst erlebten Überlieferungen ist. Offenkundigkeit im eigentlichen Sinn ist jedoch ein Vorgang von direkter Wahrnehmung und unmittelbarer Erkenntnis. Deshalb können die Dinge von damals für mich, Jahrgang '62, keineswegs "offenkundig" sein, es sei denn, es gibt unwiderlegbare und unstrittige Beweise! Was offenkundig ist, braucht keine Beweise. Letztere jedoch sind offensichtlich widersprüchlich, kontrovers, oder können mitunter als Beweisfälschung verstanden werden mit der scheinbar offenkundigen Absicht, falsche Geschichte zu schreiben. Und deshalb muss ich Fragen stellen.

Offenkundig ist ebenfalls nicht, was man andere zwingen muss zu glauben, und was geglaubt werden soll, ist nicht offenkundiger, nur weil manche, die sich nicht selbst und unabhängig informieren, es vielleicht tatsächlich tun, zu glauben, was sie glauben sollen. Das widerspricht geradezu jeder Offenkundigkeit. Wer nichts weiß, muss alles glauben. Und wer nichts glauben müssen will, muss sich Wissen aneignen, um zu wissen, denn Wissen ist besser und sicherer als Glauben. Vergangenes kann ich aber nicht wissen, wenn mir vorgeschrieben wird, was ich wissen und woher ich mein Wissen beziehen soll. Was ich aber nicht weiß, kann ich glauben, muss ich aber nicht. Es ist absurd, jemanden zwingen zu wollen etwas zu glauben, weil Glaube sich auf etwas Angenommenes, Unbestimmtes, Erhofftes, bezieht. Diesen Glauben macht sich jeder Mensch auf seine persönliche Weise zu eigen, entsprechend seiner Überzeugungen, Vorstellungen, Meinungen, Wünsche, Hoffnungen und Erfahrungen. Jeder Mensch kann nur aus sich selber heraus Glauben entwickeln, sonst ist es kein Glauben im wahren und eigentlichen Sinne des Wortes, sondern Doktrin.

In einem freien Staat steht es keiner politischen Autorität zu, die historische Wahrheit zu definieren und die Freiheit der Historiker unter der Androhung von Strafen einzuschränken.

"Appell von Blois", Okt. 2008

Wenn die Deutsche Geschichte per Gesetz festgeschrieben, festgelegt werden muss, mit Straf- und Gewaltandrohung, damit sie als offiziell durchgesetzt werden kann, weil sie als offiziell, 'offenkundig', gelten soll, ja muss, dann ist es mit der geschichtlichen Wahrheit unserer Großeltern schlecht bestellt.
Offenkundig kann ganz und gar nicht sein, was vorgegeben, was erzwungen wird zu glauben. Das ist ein Widerspruch, gerade auch für diejenigen, die in der zweiten und dritten Generation nach den Geschehnissen von damals stehen.

Als heute 55-jähriger Angehöriger eines 'Tätervolkes' ist es, nicht erst heute, meine Pflicht, herauszufinden, was damals geschah. Aber das darf ich nicht, denn dass, sowie entsprechend zugelassene Quellen, muss ich mir als 'offenkundig' vorsetzen lassen. Eigene Recherchen, forensisch, wissenschaftlich, akribisch, sind verboten. Fragestellungen mit anzweifelndem oder mehrdeutigem Charakter sind verboten. Öffentliche Diskussionen, Besprechungen, sind verboten. Wenn man 'falsch' zitiert, wird man verurteilt. Das ist in dem Ausmaß einmalig in der Geschichte, die die 'Sieger' schrieben.

Das, was verboten ist, ist gefährlich, davor fürchtet man sich. Die Wahrheit steht stets für sich und hatte Gewalt noch nie nötig, nirgendwo. Die Wahrheit droht nicht, sie verbietet nicht, sie fürchtet nicht, sie sperrt nicht ein und sie mordet nicht. Und wenn das, was ich hier gerade schreibe, 'Volksverhetzung' ist, 'Störung des öffentlichen Friedens', 'Verherrlichung der NS-Vergangenheit', dann sind wir inmitten einer totalitären, Leib und Leben und Gesinnung bedrohenden, Diktatur, die, zumindest was Zensur betrifft, einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus nicht zu scheuen braucht. Das mag extrem erscheinen, aber wo gibt es denn aktiven, geschweige denn öffentlichen, Widerstand im Vergleich zu Hitlers Zeiten? Wir hätten sehr schnell ähnliche Strukturen (wenn nicht schon vorhanden) und Situationen, denn bislang hat noch jede Regierungsmacht versucht, sich mit Gewalt am Leben zu erhalten. Aber es gibt ihn, den Widerstand gegen Willkür, Anmaßung und Staatskriminalität, aber wir erfahren dann nur etwas von 'Revisionisten', 'Rechtsradikalen', 'Unbelehrbaren', 'Antisemiten', 'Volksverhetzern', Kriminellen oder gar Drogensüchtigen und Verwirrten. Eine vernichtende Hexenjagd beginnt gegen die Frevler, Abtrünnigen und Ketzer, wie im Mittelalter, bis zum Schauprozess, und das ist gar nicht mal so weit hergeholt!  Die meisten der Verfolgten waren und sind ehrbare, anständige Menschen, die einfach nur hinterfragten und aus ihrer Sicht berichten oder aufklären wollten. Und sie hatten und haben etwas, dass die Masse eben nicht hat und auch gar nicht haben will - Verantwortungsbewusstsein, Courage und einen tiefen Drang zur und Glauben an die Wahrheit, vielleicht gar an Gott. - Aller Lüge, Manipulation und Eigengefährdung zum Trotz. Wer weiß, und nicht aufklärt, macht sich schuldig. Wer nicht weiß und alles geschehen lässt, aus Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit, macht sich ebenso schuldig, bis zum Jüngsten Tag. Gleichgültig vor lauter Fernsehguckerei, Konsum, Glitzerwelt, Blinkiblinki und sonstigen wichtigen Dingen, wie 'gut aussehen' auf Partys oder sonst wo, alles haben wollen, Mediensensationen, Socialnetwork, schöner, schneller, bunter, lauter - und immer flacher. Das macht schläfrig, führt weg vom Wesentlichen, und die Massen schlafen, tief und fest, hypnotisiert. So soll es auch sein, und deshalb ist die Gewalt gegen die Massen heutzutage viel subtiler als früher. Alle machen mit, geblendet von bunten, tollen Dingen und guter Unterhaltung. Und mörderischen Krieg anderswo schaut man sich aus der Ferne an, bei Chips und Cola. - Bis er eines Tages zu uns kommt, und er wird kommen, genau deshalb. Offene Gewalt im Ausmaß der NS-Zeit ist gar nicht mehr nötig und auch gar nicht erwünscht, um den humanen, sozialen Mantel dieser Scheinbürokratie nicht fallen lassen zu müssen.

Jeder, der ein halbwegs normal funktionierendes Gehirn besitzt, hat die Möglichkeit zu hinterfragen, ob er diesen ganzen verblödenden Tand wirklich braucht, der nur produziert wird, um verkauft zu werden und uns abzulenken. Zu hinterfragen, was wirklich wichtig, wesentlich, im Leben ist - eventuell seelische Entwicklung als bestimmende Lebensaufgabe -, jeder hat die Möglichkeit zu beobachten und Tendenzen zu erkennen; alles keine Fähigkeiten und Tätigkeiten, die Hochbegabung voraussetzen. Unser Gewissen wird uns, möglicherweise wenn es zu spät ist, verraten, was wir gewusst haben, denn davon ist das Wort Gewissen abgeleitet, von gewusst. Wir wussten es, eigentlich, aber wir handelten nicht adäquat, lauschten nicht unseren gesunden Instinkten, weil wir unser Leben und unsere Verantwortung, abgestumpft und träge, den Mächtigen überließen. Was dann kommen mag an Anarchie, an (Bürger-) Krieg, wird uns nicht gefallen, aber wir haben es in KAUF genommen. Tja, was hätte man denn tun sollen...? Wir treffen in jedem Augenblick unseres Daseins eine Entscheidung! Wir entscheiden immerzu, was wir tun, denken, kaufen, essen, anziehen, reden, wen wir politisch hofieren..., und entscheiden heißt, zu wählen! Die Weisheit des Lebens geht so weit, dass sie aussagt, dass wir all das, was wir in unserem Leben erhalten, gewählt und damit angezogen haben, bewusst oder unbewusst. Das Unbewusste ist das, was unseren Gewohnheiten entspricht, die wir uns selber, stets wählend, angeeignet haben; automatisches Handeln bedeutet nicht automatisch ungewollt und ist daher kein Alibi, dass uns automatisch freispricht. Ab einem bestimmten Moment im Leben wählt man immer selbst, egal, was für Erziehung und Bildung man genoss. Also, alles, was Ihnen widerfährt, haben Sie selber in Ihr Leben gerufen und werden Sie in Ihr Leben rufen; jetzt wissen Sie es! Niemand kann sich dieser seiner Verantwortung entziehen. Dies gilt für den Einzelnen wie für Völker, Volksgruppen, Nationen, Religionen... Wenn es 'knallt', nützen keine Ausreden mehr, niemandem.

Die Wahrheit hat keine Kritiker, aber sie hat Feinde.

Auffallend ist an den Deutschen, dass den wenigsten bei der sogenannten »Aufarbeitung der Geschichte« nicht schlecht wird.

Über die Deutschen, Junge Welt vom 16.04.2005

Die Verbreitung der Wahrheit durch ihre Unterdrückung

Eines ist aus der Geschichte nicht gelernt, erkannt worden, und das wundert schon ein wenig; bislang noch jede Unterdrückung von Wahrheit, wie bestialisch und gründlich es auch versucht wurde, führte im Ergebnis konsequent zur weiteren Verbreitung der Wahrheit. Wir kennen das zu gut aus der Geschichte der Protestanten-Verfolgung. Diese wurde oft mit dem Ziel geplant und durchgeführt, diese auszurotten, nämlich physisch, d.h., es wurden zig- und hunderttausende Menschen abgeschlachtet. Hat dies je etwas genützt? Nein, und als unmittelbare Folge, wenn auch manchmal erst Jahre oder gar Jahrzehnte danach, kehrte sich der vermeintliche Erfolg, kausal bedingt, ins direkte Gegenteil um. Es hat nicht nur nichts genützt, es brachte die bekämpfte Sache sogar noch weiter nach vorne, als je zuvor. Da steht ein Gesetz hinter, das hier näher auszuführen den Rahmen des eigentlichen Themas sprengen würde. Aber beobachten und vergleichen Sie selber.

Eine weitere Gesetzmäßigkeit ist die Tatsache, dass eine Idee, die erst einmal existent geworden ist, nie wieder zum Verschwinden gebracht werden kann, selbst dann nicht, wenn diese Idee nur in einem einzigen Kopf präsent ist, den man, in Unkenntnis dieses Gesetzes, vielleicht irgendwann vom Rumpf trennt. Denn wie Victor Hugo schon sagte: "nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Dies ist ein Naturgesetz, welches niemand durch nichts auszuhebeln vermag. Der Revisionismus musste hervorbrechen, gerade deshalb, wie oben erklärt, weil er zum einen unterdrückt wurde, zum anderen, weil jede Wahrheit ihre Zeit findet, unweigerlich. Alles andere ist Wunschdenken von Fanatikern und Idealisten. Die Geschicke der Menschheit werden von hochintelligenten Meistermanipulatoren gelenkt, aber diese sind nicht allmächtig; Gott sei gedankt.

Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen.

Abraham Lincoln

Und da wir gerade bei Gesetzmäßigkeiten sind, noch eines; die Verfolger von Recht und Wahrheit verursachen für sich selber Kausalitäten, auch über ihren Tod hinaus, die sie irgendwann unweigerlich auf die andere Seite der Geschichte platzieren werden. Dies ist tragisch, der eigenen Verantwortung entkomme jedoch niemand, niemals. Jede Macht und jede Lüge hört irgendwo auf, und wenn es vor dem jüngsten Gericht ist.

Weiter oben waren wir bereits bei Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel "Offenkundigkeit". Ein weiterer propagandistischer Begriff ist "Tätervolk" und beinahe noch schlimmer "Täternachfahren". Wer von uns heute ist ein direkter Nachfahre eines früheren tatsächlichen, d.h. überführten Täters?! Über diese Begriffe ist sehr viel debattiert worden. Natürlich gab es die "willigen Vollstrecker Hitlers", und es gibt eine moralische Mitverantwortung anderer passiver Dulder, welche damals gelebt haben. Diese "Vollstrecker" waren aber nicht das ganze Volk, sondern eine Gruppe, wenn auch eine durchaus größere. Und deshalb:

Das Wort Tätervolk ist schon grundsätzlich verwerflich, da es ein ganzes Volk für die Taten einer Gruppe verantwortlich macht.

Quelle: Wikipedia

Und eines, etwas ganz Grundsätzliches, muss hier einmal klargestellt werden. Kein einziges Volk auf der ganzen Erde wollte und will Krieg! Es will friedlich leben und arbeiten, kulturell und spirituell wachsen und gedeihen, teilen, seiner Bestimmung entgegengehen. Noch jeder Krieg wurde angezettelt von Interessengruppen, von denen, die Krieg wollten, um andere Völker und Kulturen zu vernichten, um sich an Land und Schätzen zu bereichern, um zu herrschen. Das spricht die Massen, die sich in Kriegen haben willig reinziehen lassen keinesfalls frei von Schuld. Im Nachhinein jedoch von einem Tätervolk zu reden, widerspricht den historischen Tatsachen der Geschichte und ist zudem selbst wiederum ein Krieg gegen dieses Volk, nur mit anderen Mitteln und zu ganz bestimmten Zwecken, denn ein Grundstein für Versöhnung und Frieden mit den "Täternachfahren" ist dies nicht. Wir dürfen die Geschichte um die NS-Zeit, wie auch andere Geschichten nicht vergessen oder bagatellisieren, aber daraus ein ewiges Schuldkonzept zu konstruieren ist kontraproduktiv und inhuman gegenüber diejenigen, die Generationen später nichts, aber auch rein gar nichts, mit diesen damaligen Vorfällen zu tun haben. Da dies aber so gehandhabt wird, von Menschen, die man keinesfalls als unwissend und dumm bezeichnen kann, steckt also eine Absicht dahinter. Und jede Absicht verfolgt ein Ziel.

Ein [...] Akt der Vergebung ist in der Tat durch die Natur gerechtfertigt, da er sich auf das Erkennen der psychologischen Ursachen beruft, die einen Menschen beherrschen, wenn er eine böse Tat verübt.

Dr. Andreji M. Lobaczewski, POLITISCHE PONEROLOGIE

Dieses Zitat führe ich auch in Hinblick darauf an, dass wir von christlichen Parteien regiert werden; wo bleibt aber die christliche Ethik? Vorfahren, die beteiligt waren, kann man ewige Schuld anhängen, wenn man denn damit glücklich werden will, aber diese Schuld von den Vorfahren auf die Nachfahren zu projizieren, zu vererben, ist zutiefst asozial.
Ich, Jahrgang '62, schreie es in die Welt hinaus: ich bin unschuldig! Meine Eltern, Jahrgang '40, sind unschuldig! Meine Großeltern, die beide Weltkriege miterlebten und nie angeklagt wurden, sind unschuldig! Sie sind aber genauso schuldig, moralisch - und diese Schuld kann schwer wiegen! - wie die Heutigen, die zugelassen haben, dass wir unsere deutschen Grenzen am Hindukusch "verteidigt" haben, die zugelassen haben, Belgrad "freigebomt" zu haben, die heute (!) deutsche Soldaten an russischen Grenzen dulden u.v.m. Ja, und auch ich bin daran mitschuldig, weil ich nicht Türen und Köpfe eingerannt habe, um diese Abscheulichkeiten aufzuzeigen und alles Menschenmögliche dafür tue, damit die Menschen dagegen aufbegehren. Der Krieg ist offenkundig zu lange her, als dass wir ihn uns nicht gemütlich im Fernsehen anschauen und meinen, er wäre so weit weg, nicht unsere Sache, quasi wie im Kino. Welch ein Irrtum!