Der Mensch - das Tier

 

Leider ist die Tatsache, dass nicht nur Katzen, Hunde, Pferde und Meerschweinchen fühlende Wesen sind, sondern auch Schweine, Rinder, Schafe und Hühner, gesellschaftlich als Norm noch nicht etabliert, weil Kenntnisse und vor allem eine umfassende Bewusstseinsentwicklung zur Empathiefähigkeit noch fehlen. "Schlachtvieh" leidet extrem in der Haltung, im Transport, in den Schlachtereien (in denen es vor Todesangst stinkt). In den Geschäftsberichten, bei den "Erzeugern", Händlern und Kunden sind Tiernamen lediglich Dinge, Sachen, Gebrauchsgüter, Zahlen. Die Tierwirtschaft muss laufen, weiter angekurbelt werden, die Gewinne sollen weiter maximiert werden, am Ende müssen die Zahlen stimmen. Und natürlich - wir brauchen Arbeitsplätze. Schon dies allein ist ein guter Grund, mehr Tiere "an den Haken" zu hängen. In was für eine unglaubliche Gedankenlosigkeit der zur Gewohnheit gewordene Fleischkonsum geführt hat, ist erschreckend.

Es ist das normalste von der Welt, dass jedes Jahr allein in Deutschland hunderte Millionen Tiere geschlachtet, gegessen und exportiert werden, ohne jegliche Notwendigkeit. Es ist alles lediglich ein Geschäft.

2012: 627 941 000 Hühnchen, 37 000 000 Puten, 25 460 Enten, und 58 350 000 Schweine *1),
das sind:    Siebenhunderdreiundzwanzigmillionen-Dreihundertsechszehntausend-Vierhundertsechzig hingerichtete, ausgeweidete und verspeiste Lebewesen! Das ist unmenschlich, brutal, kulturlos. "Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." (Leo Tolstoi, 1828-1910)

Über 700.000.000! Das ist Wahnsinn, und die Zahlen sind unvollständig, weil z.B. Schafe und Wild fehlen. Andere Quellen sprechen von ca. 1 Milliarde geschlachteter Tiere, nur in Deutschland wohlbemerkt. Tiere sind unsere Begleiter, unsere Freunde, unsere Helfer, unsere Mitbewohner auf dieser Erde, aber nicht unsere Nahrung. Alle Argumentationen für den Fleisch'genuss' lassen sich mit Leichtigkeit widerlegen. Das Schlimmste ist jedoch die Gewohnheit, die uns glauben macht, Fleisch würde uns Energie geben. - Fleisch ist ein Reizmittel, das zu mehr Appetit führt, weil Fleisch nicht nährt. Nichts am toten Fleisch, das anschließend noch industriell verarbeitet, eingelegt, gekocht, gebraten und gewürzt wird (damit es überhaupt schmeckt), ist dem Menschen von Nutzen, weder für Körper, Geist, noch für die Gesundheit. Das Gegenteil ist der Fall und ausreichend wissenschaftlich belegt; Fleisch macht krank! Die Menschen wie die Erde.

"Fast alle Fleisch- und Wurstwaren, die man kauft, sind mit Chemikalien versetzt, die der Haltbarmachung dienen. Diese Stoffe nun, die im Schlachtfett und im Schlachtfleisch die Sauerstoffaufnahme verhindern sollen, verhindern diese auch in unserem Organismus, sie wirken also atemlähmend. Sie fördern die Krebsbildung."  *2)

"Ich fasse zusammen: Auf Grund der Statistik der Vereinten Nationen haben die tierischen Fette, Schweinefett, Fette von Molkereiprodukten und die freien tierischen Fette den stärksten Zusammenhang mit der Krebssterblichkeit. Einen gegenteiligen Zusammenhang mit der Krebssterblichkeit haben neben einer ganz kleinen Gruppe tierischer Fette, in der u.a. auch das Geflügelfett enthalten ist, die großen Gruppen pflanzlicher Fette von Nüssen, Hülsenfrüchten, von Getreide und von Früchten. Aus einem Vergleich dieser statistischen Ergebnisse mit den bisher bekannten nicht statistischen Krebsforschungsergebnissen ist anzunehmen, daß wahrscheinlich die gesättigten Fette die Hauptkrebsursache darstellen und daß die ungesättigten Fette, vor allem die im nicht erhitzten Leinöl enthaltene Linolensäure, entsprechend krebsverhütende und krebsheilende Eigenschaften besitzen.
(S. Abb. b, S. 133. Korrelation zwischen Krebssterblichkeit und Nahrungsfett." Dr. O. Mittmann
*3)

"Fleisch ist gar kein Nahrungs- sondern nur Reizmittel, das im Magen verfault, verwest; der Verwesungsprozeß beginnt aber nicht erst im Magen, sondern sofort nach dem Schlachten. Das hat Graham schon am lebenden Menschen nachgewiesen und ich ergänze die Tatsache dahin, daß das Fleisch eben dann durch die Gifte der Fäulnis als Reiz- und Anregungsmittel wirkt und dadurch als kräftigendes Nahrungsmittel empfunden wird. Oder kann mir jemand chemisch-physiologisch nachweisen, dass das in Zersetzung begriffene Eiweißmolekül im Magen neu umgeformt und etwa in einem Muskel des Menschen seine Auferstehung feiert? Genau so, wie der Alkohol, täuscht das Fleisch im Anfang Kraft und Energie vor, bis der ganze Organismus damit verseucht und der Zusammenbruch da ist. Ähnlich ist es mit den andern Reizmittel."  *4)

An dieser Stelle sollen nicht auch noch wieder Zahlen über Zahlen den Ökologie und Weltgesundheit zerstörenden Wahnsinn der Fleisch-Industrie offenlegen. Allen Interessierten sei die Broschüre VEGAN - Die gesündeste Ernährung von Dr. Med. Ernst Walter Henrich, sowie die folgenden Seiten-Links empfohlen. Jeder, der die Broschüre liest, wird darüber erschrecken, was er der Erde, der Menschheit und sich selber antut, wenn er Tierprodukte verzehrt! Tausende Studien weltweit belegen dies, aber die Tierindustrie hält dagegen mit schönfärbender Werbung, Falschinformationen und unsachlichen Umgang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen anerkannter Wissenschaftler, zum Schaden von Millionen Menschen, die (chronisch) krank sind und ihr Leben lassen müssen für die Geldgier anderer.

Jedes Kilo Fleisch frisst Unmengen an Energie, Trinkwasser und kostbares Ackerland für Futterpflanzen, vergiftet und zerstört Mensch und Natur! Jedes Stück Fleisch ist dekadenter Wohlstand und ein Schlag ins Gesicht der Hungernden in der Dritten Welt, auf deren Ackerböden Futterpflanzen für unsere Koteletts, Steaks und Grill-Partys wachsen.

"Die Viehzucht ist bei weitem der größte Landnutzer auf der Erde; Weideflächen nehmen rund 29 Prozent der eisfreien Erdoberfläche ein; 33 Prozent der gesamten Ackerfläche werden für die Produktion von Futtermitteln verwendet. Insgesamt beansprucht die Viehzucht 70 Prozent des gesamten landwirtschaftlich genutzten Landes und 30 Prozent der Landoberfläche auf diesem Planeten." *5)

Die Nutztierhaltung verursacht 50 % der Treibhausgase und ein gülleverseuchtes Erdreich mit vergiftetem Trinkwasser. Etwa 50% der Weltgetreideernte und 90 bis 98% der Weltsojaernte ist Tierfutter! 1 kg Fleisch verbraucht in seiner Herstellung bis zu 16 kg Pflanzen und 10 bis 20 Tonnen Wasser! 40% des Weltfischfangs wird an Nutztiere verfüttert! Und uns möchte man immer noch erzählen, die Menschheit wäre nicht satt zu bekommen und hätte ein Trinkwasserproblem?! Diese wenigen Zahlen spiegeln das Ausmaß eines globalen Verbrechens an Mensch und Natur, an dem jeder beteiligt ist, der Fleisch konsumiert!

Siehe außerdem:

 

Leichenschmaus

Wer Fleisch isst, isst Leichenteile! Raubtiere verzehren überwiegend die Innereien, kein Muskelfleisch! Das ist für sie mit ihrer speziellen Verdauung Kraftnahrung; frisch gejagt und 'zerlegt'. Der Mensch ißt Kadaver, die durch Zugabe von Natriumnitraten und Natriumnitriten ihre "rosige Farbe" erhalten, und mit Antibiotika, Wachstums- und Stress-Hormonen und chemischen Futtermischungen durchsetzt sind.

Fleisch wird mit Zucker (Sirup), Farbstoffen und Geschmacksverstärkern angereichert, mit schädlichen Stoffen haltbar gemacht (Benzoesäure) Schweinen werden Aromen ins Futter gemischt, damit sie den ihnen vorgesetzten Dreck überhaupt noch fressen. Fleisch führt in der menschlichen Verdauung zur Fäulnis, weil es nicht vollständig verdaut und viel zu lange im ca. 10 Meter langen (vegetarischen) Verdauungstrakt verbleibt und dadurch zur Vergiftung führt. Hinzu kommt die Gefahr von Eiweißfäulnis. Es gibt hinreichend Studien über die krankmachenden Folgen von regelmäßigem Fleischverzehr.

"Die schädliche und lebensgefährliche Wirkung des Fleisch-Stickstoffes ist seit alters bekannt und hat bei manchen Völkern des Morgenlandes dazu geführt, dass man Schwerverbrechern ausschließlich Fleischkost vorsetzte und sich auf diese Weise ihrer entledigte, da man an die Todesstrafe nicht glaubte. Sie wurden eingesperrt, brauchten nicht zu arbeiten und bekamen nur reichlich Kalbfleisch und etwas Wein als Kost. Die ersten Tage ging es ihnen ausgezeichnet; aber nach dem 4., 5., 6. Tag wurden sie schwächer und schwächer und längstens nach 30 Tagen befanden sie sich in Abrahams Schoß. Der Genuss von Kalbfleisch ist so schädlich, dass er bei Kindern Krämpfe und Veitstanz herbeiführt.

In anderen Ländern bekam der Verbrecher Lammfleisch mit Wein und nur, wenn er sehr kräftig war, hielt er diese Kost 28 Tage lang aus; meist aber wurde er schon vorher von dieser Erde abberufen nach Gegenden, wo ihm weder Wein noch Lammfleisch vorgesetzt wird.

Dieses Experiment sollten alle Wissenschaftler, Chemiker und Ärzte, die den Fleischgenuss verteidigen, für 30 Tage an sich selbst vornehmen, statt mit Mäusen, Ratten, Katzen, Hunden und Patienten zu experimentieren. Dann könnten sie aus eigener Erfahrung sprechen, würden sich niemals mehr für den Fleischgenuss einsetzen, sondern das Volk und die ganze Menschheit aufklären." 

Leider ist den Ausführungen von Dr. Hanish nicht zu entnehmen, ob das Fleisch im rohen Zustand oder zubereitet verabreicht wurde.   

"Da es aber nicht im Plan der Schöpfung lag, dass die Verdauung der Speisen im menschlichen Magen unter fauliger Zersetzung vor sich gehen sollte, hat sie keine Vorkehrungen im menschlichen Körper getroffen, um einen solchen Vorgang zu unterstützen. Deshalb ruft die Natur Keime, Mikroben, Bazillen, Maden, Würmer und dergleichen zu Hilfe, die die Zersetzung beschleunigen, um zu retten, was noch zu retten ist. Aber zu gleicher Zeit wird dabei der Grund zu neunzig Prozent aller menschlichen Krankheiten gelegt."  *6)

Die Erdung

Es gibt Menschen, die essen Fleisch, um sich zu erden, und für diesen Zweck dann auch ruhig etwas mehr. Was bedeutet "erden"? Man möchte "herunterkommen" von was auch immer. Um sich zu erden gibt es jedoch jede Menge alternative und ausgezeichnete Übungen bzw. Methoden, wie Barfußlaufen, Atmen, Wurzeln und Knollen essen ..., aber Fleisch ...? "Dies ist nicht wirklich der Fall. Durch das Essen von Fleisch verringert man nur seine eigene Schwingung und es wird dann schwieriger zu höheren Bewusstseinszuständen aufzusteigen. Es macht einen großen Unterschied ob man sich mit der Erd-Frequenz verbindet oder ob man seine eigene Frequenz herabmindert."  *7)

Muss man also Fleisch essen, bevor man in Meditation "aufsteigen" kann? Muss man Fleisch essen, nachdem man meditiert hat, damit man wieder "runterkommt"? In diesem Zusammenhang muss ganz klar festgestellt werden, dass solche Praxis jedem spirituellem Wachstum entgegensteht, mehr noch im direkten Widerspruch dazu. Tiere werden grundlos getötet, und nach der indischen Lehre wird mit dem Fleischverzehr der Tamas-Anteil im Körper zum körperlichen und geistigen Schaden des Fleischessers erhöht. Aus den indischen Lehren sind uns die 3 Grundbausteine (feinstofflichen Grundkomponenten) der Materie bekannt geworden; Tamas: verleiht Masse, Trägheit Rajas: verleiht Energie, Tatendrang Sattva: verleiht Reflektion, Klarheit. Fleischgenuss führt zu erhöhtem Tamas, was in jedem Fall die spirituelle Entwicklung behindert.    "Der Grund für den Anstieg des Tama im Fleisch nach der Tötung des Tieres, hängt mit Qualen rund um die Tötung zusammen. Auch sind Gedanken/Gefühle von Wut und Rache im Tier viel ausgeprägter als bei Pflanzen, die einen vergleichsweise nur rudimentären Geist und Intellekt besitzen. Dies ist der Hauptgrund des Anstiegs der Tama-Komponente."  *8)

 

Das Erlösungswerk

Noch tragischer wird es, wenn das Fleischessen von spirituellen Lehrern empfohlen wird, und das noch mit der haarsträubenden Erklärung, die Tiere würden sich dieses Los selbst auferlegen, um aufsteigen zu können in der Hierarchie der Schöpfung! Das darf nicht nur als Irrtum sondern als bewußte Irreführung angesehen werden, und wer so argumentiert, hat noch nie Tieren in die Augen und ihre Todesqualen gesehen. Ist jemals ein Tier zu einem Menschen gekommen, vielleicht noch mit einem Messer im Maul, und hat um seine Massakrierung und Verzehrung gebettelt, damit es im nächsten Leben sonstwohin aufsteigen darf? "... dann täten sie [die Fleischesser] aber auch besser, sie gingen nach Borneo und äßen die Eingeborenen auf, anstatt ihnen Missionare zu senden, um ihre Seelen für Gott zu gewinnen."  *9)

Auch stellt sich die Frage, wer nun eigentlich das schlechtere Karma hat; das zur Schlachtbank geführte Tier, oder der Mensch nach dem Schlachten und seinem Leichenschmaus ... Wir haben kein Recht, Tiere zu töten!


Quellen: