Aphorismen und Lebensweisheiten

Unter „Neue Aphorismen“ erscheinen sporadisch meine neuesten Ideen an „Aphorismen und Lebensweisheiten“, die stets bis zum Monatsende gesammelt werden. Anschließend kommen sie in die einzelnen Rubriken. Also, kiek mol wedder rin! ?

 

Neue Aphorismen

Die Liebe, welche vergeben, umarmen möchte, macht vor dem Charakter halt.

Das Träumen gehört der Liebe, dem Ideal; der Alltag dem Ego.

GOTT allein kann nur und vorbehaltlos lieben.

 

Aphorismen zum Thema Liebe und Beziehungen

GOTTES Liebe ist unmenschlich.

Eine Beziehung, die auf Eis gelegt wird, ist schnell kalt. Und Aufgewärmtes schmeckt nicht.

Liebe braucht keine Erklärung.

Menschliche Liebe begehrt Antwort.

Liebe ist Einheit in Stille.

Wer liebt, kann alles haben. Wer alles haben will, liebt nicht.

Liebe ersetzt alles.

Am Ende war es immer zu wenig Liebe.

Belehrungen und Bevormundungen ersetzen keine Herzenswärme.

Eine Liebesbeziehung ist mehr, als eine theoretische Abhandlung, mehr, als eine organisatorische Angelegenheit.

Liebe will gelebt werden, nicht besprochen.

Keine Frau ist so hübsch wie die, die ich liebe.

Frauen wollen keinen Helden, sondern einen Mann.

Eine Beziehung, die auf Distanz und Zweckmäßigkeit ausgerichtet ist, ist tot.

Wenn die Heirat bereits die Hochzeit ist, was folgt dann? – Eine Tiefzeit, oder gar eine Höchstzeit? Wenn letzteres zuträfe, würde es allerhöchste Zeit für mich…

Die Verhältnismäßigkeit in dem, was manche als Partner verlangen und geben, harmoniert oft nicht.

Keine Beziehung funktioniert nach einseitigen Bedingungen und Vorstellungen.

Im Streit erfährt man, wie der andere zu einem steht.

Manchmal muss man sich entscheiden, ob man recht haben oder lieben will.

Man diskutiert nicht ums recht haben, sondern um eine Angleichung zu finden.

Was der andere nicht hat, was wir an ihm vermissen, müssen wir ihm erst geben.

Wenn einer immer Recht hat, ist die Kommunikation tot.

 

Aphorismen zum Thema Gott und Religion

Der Weg zu GOTT führt durch das Tor des Herzens.

Verbinde dich mit GOTT, und du hast ein göttliches Leben.

Keine noch so tolle Unternehmung, kein noch so wunderbares Stück Technik wird uns die Befriedigung geben, die wir finden, wenn wir dies alles loslassen, um uns auf den Weg zu unserem innersten Selbst, zum Göttlichen, zu machen.

GOTT kann dir Wünsche erfüllen, aber Gott kann dir keine Entscheidungen abnehmen.

Es gibt keinen GOTT außerhalb deiner selbst!

GOTT weint nicht.

Was ist das für ein Glaube, den ich glauben soll?

Die kosmische Ordnung sorgt für sich selbst, und sie wird die Ordnung auf Erden wiederherstellen.

Es ist Unfug zu glauben, GOTT würde sich erst und nur vor 2000 Jahren mitgeteilt haben, und ausschließlich den Propheten. GOTT teilt sich jedem mit, der Antwort bei Ihm sucht; immer und überall.

Jeder Gläubige, der, in welcher Form auch immer, Gewalt anwendet, ist ein Gotteslästerer, ein Frevler, ein Ungläubiger. Denn er glaubt nicht an die Unfehlbarkeit, Allmacht und Allweisheit seines Gottes.

Jeder Gläubige, der das durch Gewalt beendete Leben eines anderen Menschen als GOTT-gewollt hinstellt, muss auch sein eigenes mögliches gewaltsames Ende als gleichermaßen GOTT-gewollt akzeptieren.

Jede Religion ist Wahnsinn, und Politik ist nur die Fortsetzung von Religion mit anderen Mitteln.

Jede Religion, ohne Ausnahme, hat Menschenschänder hervor gebracht. Die Religionen können nichts dafür, jedoch zeigen uns ihre Ergebnisse, dass sie nicht der einzige Weg zu GOTT sein können; wenn es einen solchen denn gibt. Jeder kann GOTT nur in sich selber entdecken, wenn er es denn möchte.

Religion ist ein Tausende Jahre altes System, ‚Gläubige‘ zu versammeln, zu beherrschen und auf Kosten ihrer Arbeit zu leben.

Man muss für seine Religion nicht kämpfen, es reicht, sie auszuüben!

Keine Religion kann alle Menschen sicher zu GOTT führen, weil alle Religionen zwingen und drohen. Deshalb brauchen wir auch keine Religionen, um GOTT finden zu können. Wir gehen naturgemäß alle zu GOTT, früher oder später, und werden uns zuvor in dem wiederfinden, was unserer Entwicklungsstufe und unseren Taten entspricht. Die Weltverbrecher werden sich in ihrem eigenen Schrecken wiederfinden. Hier oder dort.

Ein König fordert Unterwerfung, GOTT niemals.

 

Aphorismen zum Thema Leben und Wahrheit

Niemand ist ein Verlust für diese Welt.

Die Guten müssen alles ertragen, damit die Schlechten besser werden können.

Ein schöner Mensch ist noch kein schöner Charakter.

Die Wahrheit ist essentieller Lebensbestandteil, das Leben selbst, und kann deshalb niemals dauerhaft verborgen bleiben.

Die eigene Interpretation der Welt ist nicht die Wahrheit; jeder hat seine eigene.

Zeit ist durch nichts zu ersetzen.

Liebe nichts mehr, als das Leben in dir!

Das Leben ist unendlich, und doch so kurz.

Die einzige Wirklichkeit ist die eigene unmittelbare Erfahrung.

Ist nicht Schönheit die Bestimmung eines jeden Menschen; die Freude am Schönen?

Manche guten Dinge kann man nur tun, indem man Opfer bringt.

Im Wein liegt Wahrheit; nicht weil die Wahrheit ans Tageslicht kommt, sondern weil im Genuss etwas Wahrheit werden kann.

Niemand hat recht, nur weil er seine Meinung begründen kann.

Das Leben finden wir nirgendwo, außer in uns selbst. Und zwar alles, was wir vom Leben meinen und erwarten.

Das Leben ist eine ewige Blüte.

Jeder hat das Schicksal, das er ertragen kann.

Jedes Bild ist eine Lüge, eine Ablenkung von der Wirklichkeit.

Wahrheit droht nicht, sie verbietet nicht, sie kennt keine Furcht, sie sperrt nicht ein und sie tötet nicht.

Was offenkundig ist, braucht keine Beweise.

3 Dinge sollte jeder in seinem Leben tun; weniger unnütz arbeiten, weniger unnütz essen und weniger unnütz kaufen.

Irrtum lässt sich durch Erkenntnis beseitigen.
Lüge durch Reue.
Die Wahrheit niemals.

Die Unterdrückung der Wahrheit führte noch immer zu ihrer Verbreitung.

 

Philosophisches

Tannenwälder in christlichen Wohnzimmern dieser Welt; friedliche Weihnacht!

Ohne Herausforderung gibt es kein Lernen.

Es gibt keine Alternative zur Wahrheit.

Das Herz ist das Zentrum unserer Intelligenz.

Hoffnung versetzt einen nur in eine vergebliche und passive Warteposition.

Tätigkeiten ziehen Gedanken nach sich, Denken führt zum Handeln.

Wie viele unschuldige Sünder gibt es …

Wissen anhäufen ist nicht Wissen anwenden.

Dein inneres Gewissen kann dich zur Buße führen, niemand sonst.

Manche Kompromisse sind wie faule Eier; sie fangen irgendwann an zu stinken.

Die Nase ißt mit!

Man kann nicht wenig genug essen.

Wir sind von Natur aus Sünder, weil die Natur, hier in der Dreidimensionalität, nichts anderes zulässt. Wir wollen haben, wir müssen haben wollen, und immer mehr haben wollen, um nicht möglicherweise „zu wenig“ zu haben, weil wir nicht verstehen können, das der Geist, aus dem alles entsteht, unendlich ist.

Krieg war noch nie lediglich eine soldatische Angelegenheit, sondern stets gegen die Bevölkerung und deren Kultur gerichtet, mit Zerstörung und Vernichtung zwecks Raub als Ziel.

Soldatentum ist eine Perversion menschlichen Daseins.

Es gibt nichts zu suchen; nichts, was wir nicht in uns selber finden könnten.

Kein Fehler wiegt so schwer, dass daraus nicht etwas Gutes werden könnte.

Wer lässt sich denn noch weismachen, jemand hätte Bildung, nur weil er ein – wenn auch mit Fleiß erworbenes – Diplom hat? Solch eine Anmaßung offenbart einen bereits beträchtlich fortgeschrittenen Wahn-Zustand mehr sein zu wollen, als man ist, und als andere es vermeintlich sind.

Die Anmaßung, ständig festlegen zu wollen, was für andere zutrifft, zeigt, wie wenig man sich selbst genügt.

Was nützt einem Erkenntnis, wird sie nicht Selbsterkenntnis; wie die Beschreibung von Genuss, den ich nie genoss‘.

Nur die Farbe des Geistes vermag das Grau eines Tages zu beleben.

Welche Vorzüge hat der akademische Erfolglose gegenüber dem ‚ungebildeten‘ Zufriedenen? – Die Genugtuung geistloser Arroganz und dekadenten Dünkels.

Zunächst einmal müssen die großen, wesentlichen Dinge stimmen, dann kann man, wenn nötig, die kleinen besprechen. Aber wie oft verliert man sich in nervtötenden Haarspaltereien, werden die kleinen Dinge bis zur völligen Unklarheit, Unkenntlichkeit zerredet, weil es im Großen keine Übereinstimmung gibt. Gibt es im Grundsätzlichen keine Übereinstimmung, macht es wenig Sinn, Einzelheiten zu besprechen

Man kann mit Worten Bilder malen, mit Farben Geschichten erzählen und mit Musik eine universelle, allverständliche Sprache zum Ausdruck bringen.

Dummheit kann nur mit Schweigen beantwortet werden.

Keine Zeit oder keine Geduld zu haben sind zweierlei Dinge, obschon Letzteres Ersteres gebiert.

Der Wert eines Menschen lässt sich nicht an seiner Berufsbezeichnung festmachen.

Man verlagert alles ins Äußere, auf die materielle Ebene. Schafft damit Abhängigkeiten, weil man uns diese Äußerlichkeiten als verbesserte Variante verkaufen, oder uns gar danach strukturieren möchte, was enorme Risiken für unsere Freiheit bedeutet.

Ein freier Wille kann nicht unabhängig von der Umwelt zum Ausdruck gebracht werden; von niemandem. Nur weil ich diese einbeziehe, einbeziehen muss, unbewusst oder bewusst, bedeutet dies noch lange nicht, dass wir, innerhalb der Gegebenheiten, keinen freien Willen mehr haben.
Einen Willen auszudrücken heißt, eine getroffene Entscheidung umzusetzen, und dies kann nur innerhalb einer bestehenden Struktur geschehen. – Zu was für Entscheidungen, Willensäußerungen, wärst du denn imstande, völlig isoliert, ohne Umwelt, ohne Kontakte, ohne Erfahrungen, ohne jegliche Interaktion?

Das Begehrlichkeiten geweckt werden, liegt in der Natur der Dinge und des Menschen, bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, das ich dem nicht widerstehen kann. Indem ich vorher darüber nachdenke, was zu tun ich beabsichtige; und vor allem warum.

Nichts, das nicht übertroffen werden könnte.

Habe den Mut zu  s a g e n  wer du bist.

Für eine gute Arbeit krempelt Mann die Ärmel hoch.

Wenn du das Räderwerk des Universum zum Drehen bringst, dann ergibt sich alles für dich auf leichte, spielerische Weise.

Eine Fähigkeit ist etwas Spezielles.
Eine Begabung etwas Besonderes.

Wissen ist nichts im Vergleich mit Erfahrung.

Eine Meinung zählt gar nichts. Schon morgen können neue Erfahrungen und Einsichten sie obsolet machen.

Spezielle Rechte für ‚Minderheiten‘ sind unnötig, wenn es gleiche Rechte für alle in natürlicher Lebensordnung gibt.

Zinsen sind die künstliche, rein rechnerische Vermehrung von Geld zu einer nicht real existierenden Menge, die deshalb zwangsläufig zu Mangel, Zerstörung und Versklavung führt.

Wenn es schmerzt, bist du mit einer Lüge konfrontiert.

Alle Henker sind Mörder.


 

Schreibe einen Kommentar